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Ligabericht

Ein Zwischenfazit

Verbandsliga +++ So läuft es bislang in Zuzenhausen und Eppingen

von red. · 14.02.2026, 12:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Rainer Jacksch

Ergebnistechnisch gibt es wenig bis nichts zu beanstanden bei den beiden Sinsheimer Fußball-Verbandsligisten. Der FC Zuzenhausen hat ein 1:1 beim FC Union Heilbronn und einen 4:0-Sieg gegen den mittelbadischen Landesligisten SV Langensteinbach auf der Habenseite. Der VfB Eppingen hat einem 3:1-Erfolg bei der Sport-Union Neckarsulm eine respektable 2:4-Niederlage beim Oberligisten FC Nöttingen folgen lassen und am vergangenen Wochenende ein Blitzturnier in Schwäbisch Hall gewonnen.

"Die Anfangsphase fühlt sich richtig gut an", sagt Mike Kronwald. Der neue Trainer des FC Zuzenhausen blickt auf knapp drei Wochen Vorbereitung zurück und hat sich in diesem Zeitraum gut eingelebt im Häuselgrundweg. Er sagt weiter: "Es macht großen Spaß und die Zusammenarbeit mit meinen beiden Trainerkollegen ist in allen Belangen spitze." Andreas Bürger und der spielende Co. Marc Schneckenberger sind für Kronwald, "fachlich und menschlich top."

Für den erfahrenen Coach gab es aber auch schon Verbesserungspotenzial zu erkennen, wie er erläutert: "Gerade beim 1:1 in Heilbronn konnten wir einiges nicht umsetzen, was wir uns vorgenommen haben." Der 4:0-Sieg eine Woche darauf gegen Langensteinbach war der erhoffte Schritt in die richtige Richtung. Kronwald sagt: "Da hätten wir zwar auch in Rückstand geraten können, in Summe haben wir es aber ganz ordentlich und schon deutlich besser gemacht."

Einziger Wermutstropfen: Innenverteidiger Lewis Paling hat sich in Heilbronn die Hand gebrochen und fällt vorerst aus. Ansonsten gibt es außer den für diese Jahreszeit üblichen Erkältungen nichts zu vermelden.

Zwischen den beiden Testspielen streute der FC eine Trainingseinheit abseits des Kunstrasens ein. Die Kicker besuchten das Fitnessstudio Treibstoff in Sinsheim-Rohrbach und absolvierte eine etwas andere körperliche Ertüchtigung. So viel sei verraten – es wurde viel geschwitzt und womöglich hat sich bei dem ein oder anderen im Nachgang ein Muskelkater gemeldet. "Am Anfang war ich noch dabei, dann habe ich mich aber zurückgehalten", schmunzelt der 55-Jährige Coach und ergänzt, "die Jungs sind ja richtig fit, was auf mich nicht mehr so ganz zutrifft. Diese Einheit war aber natürlich super, um einen Input außerhalb des Fußballs zu bekommen und das hat jeder einzelne sehr gut angenommen."

Beim VfB stimmt die Frühform ebenfalls größtenteils. "Ein bisschen negativ war die erste Halbzeit in Nöttingen, da haben wir viel zu viele Chancen zugelassen", sagt David Pfeiffer. Eppingens Trainer darf die sonstigen Trainingsziele aber als erfolgreich absolviert abhaken, "im Großen und Ganzen passt alles."

In Sachen Trainingssteuerung gilt es auf die individuellen Bedürfnisse der Akteure einzugehen. "Auf unserem in die Jahre gekommenen Kunstrasen muss ab und zu mal einer kürzertreten, der ohnehin zu Rücken- oder Kniebeschwerden neigt", so Pfeiffer. Größere Verletzungen, bis auf den angeschlagenen Niklas Winter, gab es zum Glück nicht. Der Kampf um die Stammplätze verspricht daher große Spannung.

An Erkenntnissen für das Trainerteam soll es nicht mangeln. Die Fachwerkstädter testen sehr häufig, wobei das Blitzturnier in Schwäbisch Hall sehr positiv in Erinnerung bleibt. Der Coach konstatiert: "Dort haben wir uns gegen zwei Verbandsligisten sehr gut verkauft und haben auf einem ganz neuen Kunstrasen spielen dürfen, der in seiner Beschaffenheit sehr weich gewesen ist. Für die Jungs war es ein Vergnügen dort zu spielen."

Weiter geht es für beide Teams am Faschingssamstag. Die Eppinger gastieren dann beim Oberligisten FSV 08 Bietigheim-Bissingen (Anpfiff, 14 Uhr) und die Zuzenhausener bekommen es im heimischen Häuselgrundweg mit dem Odenwald-Landesligisten FV Mosbach zu tun. Anpfiff ist um 12 Uhr.

Rund drei Wochen Vorbereitungszeit blieben noch, es ist quasi Halbzeit, ehe der FC am 7. März beim VfB Bretten und der VfB am gleichen Tag mit dem Topspiel gegen den 1.FC Mühlhausen ihre Pflichtspielstarts 2026 haben werden.