
Der Greifswalder FC treibt die personellen Planungen für die kommende Spielzeit in der Regionalliga Nordost weiter voran und verstärkt sich gezielt mit Talenten aus der Lausitz. Mit Joel Awuah, Michael Sternberg und Musa Alkan gleich drei Akteure aus der U19 von Energie Cottbus an die Ostseeküste. Während Awuah und Sternberg Verträge für zwei Jahre unterzeichneten, bindet sich Alkan für ein Jahr an den GFC – bei allen drei Spielern besteht zudem die Option auf eine weitere Saison.
Verstärkung im Dreierpack für die neue Saison
Mit dieser dreifachen Verpflichtung untermauert der Verein seinen sportlichen Weg, verstärkt auf hungrige und gut ausgebildete Nachwuchskräfte zu setzen. Alle drei 19-jährigen Neuzugänge bringen wertvolle Erfahrungen aus einer erfolgreichen Junioren-Spielzeit mit und wollen nun im Herrenbereich des Greifswalder FC den nächsten Entwicklungsschritt vollziehen.
Ein robuster Abwehrchef mit Kapitänsmentalität
Mit dem 19-jährigen Joel Awuah gewinnt der Verein einen hoch veranlagten, 1,90 Meter großen Innenverteidiger, der als ausgesprochen robust und kopfballstark gilt. Über den VfB Wülfel und den TSV Bemerode fand er einst den Weg in die Nachwuchsarbeit von Hannover 96, wo er vier Jahre lang ausgebildet wurde.
Nach einem Jahr in der B-Jugend des Halleschen FC schloss er sich 2024 der U19 von Energie Cottbus an. Dort agierte er in der vergangenen Sensationssaison unter dem jetzigen Greifswalder Trainer Alain Karim als Führungspersönlichkeit und trug die Kapitänsbinde. Sein Talent wurde in Cottbus sehr geschätzt, sodass er bereits in seiner ersten Saison sein Debüt für die Herrenmannschaft im Landespokal feierte und in der vergangenen Spielzeit gegen Jahn Regensburg im Drittligakader des Zweitligaaufsteigers stand.
Zuversichtlicher Blick auf die neue Herausforderung
In der Pressemitteilung des Vereins äußert sich Joel Awuah wie folgt zu seinem Wechsel an die Küste: „Ich bin mit viel Freude und Zuversicht auf die Saison nach Greifswald gekommen, weil ich glaube, dass ein familiäres Umfeld sowie die Qualität der Mannschaft uns nur weiterbringen können.“
Flexibilität und Konstanz für das defensive Zentrum
Als weiterer defensiver Baustein wechselt der ebenfalls 19-jährige Michael Sternberg zum Greifswalder FC, der im defensiven Zentrum flexibel einsetzbar ist. Er startete seine fußballerische Laufbahn beim FC Tecnico Berlin und wechselte von dort in den Nachwuchs von Tennis Borussia. Im vergangenen Sommer folgte der Schritt in die U19 von Energie Cottbus, wo er sich sofort einen Stammplatz erarbeitete. Er war in der abgelaufenen Spielzeit gesetzt und hatte dadurch einen großen Anteil an der starken Saison seiner Mannschaft.
Positive Gespräche und Vorfreude auf das Team
In der Pressemitteilung des Vereins wird Michael Sternberg mit folgenden Worten zitiert: "Ich freue mich sehr, beim Greifswalder FC zu sein. Da ich bereits einige Spieler, die Trainer und Personen aus dem Vorstand kenne, fällt mir die Eingewöhnung sicher leichter. Die Gespräche mit dem Verein waren sehr positiv und haben mich in meiner Entscheidung bestärkt. Jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung und bin bereit, alles für die Mannschaft zu geben. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen und gemeinsam erfolgreich zu sein."
Ein kreativer Geist für die Greifswalder Offensive
Das Trio aus der Lausitz wird durch den 19-jährigen Offensivakteur Musa Alkan komplettiert. Er erlernte das Fußballspielen in Berlin und startete beim BSC Rehberge. Im Anschluss profitierte er acht Jahre lang von der Nachwuchsarbeit der Reinickendörfer Füchse. Im Jahr 2023 ging er den nächsten Schritt und wechselte in die Jugend von Union Berlin, von wo es im Winter 2026 weiter zur U19 von Energie Cottbus ging. Dort spielte der Angreifer eine wichtige Rolle auf dem Weg ins Viertelfinale der deutschen A-Jugendmeisterschaft.
Die sportliche Perspektive als entscheidender Faktor
In der Pressemitteilung des Vereins erklärt Musa Alkan zu seinen Beweggründen für den Transfer an den Bodden: „Ich bin zum Greifswalder FC gewechselt, da mich die sportlichen Ziele und das Umfeld überzeugt haben. Außerdem sehe ich hier die beste Möglichkeit, mich persönlich und sportlich weiterzuentwickeln.“