2026-04-20T12:45:22.080Z

Allgemeines

Ein Torjäger für den FC Hagen/Uthlede II

Morten de Vos wechselt an die Blumenstraße

von FuPa Lü · Heute, 09:20 Uhr · 0 Leser
– Foto: Harneit

Der FC Hagen/Uthlede II hat zur kommenden Spielzeit eine zentrale Baustelle im Kader geschlossen. Angreifer Morten de Vos wechselt vom TSV Wehden zur Landesliga-Reserve an die Blumenstraße. Trotz zahlreicher Anfragen anderer Vereine gab der 31-Jährige dem Team von Trainer Andreas Preßel den Vorzug.

Dass die Hagener Verstärkung im Sturmzentrum benötigen, zeigt ein Blick auf die vereinsinterne Torschützenliste der laufenden Saison. Bezeichnenderweise führt dort mit Tarik Kriete ein Defensivakteur das Ranking an (12 Saisontreffer). Mit Morten de Vos bekommt der FC nun einen erfahrenen Spezialisten, dessen Statistiken der letzten Jahre für sich sprechen.

In der aktuellen Spielzeit gelangen de Vos für den TSV Wehden in 21 Partien bereits 13 Tore und 7 Assists. Dass er ein absoluter Erfolgsgarant ist, wenn er verletzungsfrei bleibt, bewies er bereits in seiner Zeit bei Blau-Weiß Stubben, wo er in der Saison 23/24 mit 19 Treffern und in der Spielzeit 21/22 sogar mit 21 Toren glänzte. Zu seinen größten Attributen zählen neben der Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vor allem seine enorme Schnelligkeit und Dynamik im Umschaltspiel.

Gespräche mit Preßel gaben den Ausschlag
Im Gespräch mit FuPa begründete de Vos seine Entscheidung für den FC Hagen/Uthlede II vor allem mit der menschlichen Komponente und der sportlichen Vision.

„Ausschlaggebend waren für mich vor allem die sehr guten und intensiven Gespräche mit dem Trainer. Die Spielidee ist klar erkennbar und hat mich direkt überzeugt“, so de Vos.
Besonderen Wert lege er zudem auf die soziale Komponente: „Das ist eine eingespielte, homogene Truppe, die seit Jahren zusammenspielt. Ich bin überzeugt davon, dass ich mit meinen Fähigkeiten dem Team einen Mehrwert liefern kann – sportlich auf dem Platz, aber auch menschlich.“

Für den FC Hagen/Uthlede II ist die Verpflichtung ein wichtiger Baustein für die Zukunft. Obwohl die Mannschaft seit Jahren konstant im oberen Drittel der Kreisliga mitmischt, blieb der ganz große Wurf bisher verwehrt. De Vos macht kein Geheimnis daraus, dass er diesen Ambitionen gerecht werden will: „Mit der Qualität im Kader ist es ganz klar der Anspruch, oben mitzuspielen. Ich will meinen Teil dazu leisten, dass wir möglichst viele Spiele gewinnen.“