2026-04-16T10:11:10.190Z

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Ein Tor reicht – Düneberger SV verliert beim TSV Glinde

TSV Glinde – Düneberger SV 1:0

von DSV · Heute, 11:15 Uhr · 0 Leser
– Foto: DSV

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Bei bestem Fußballwetter entwickelte sich am Freitagabend ein typisches Bezirksliga-Duell – mit einem bitteBei bestem Fußballwetter entwickelte sich am Freitagabend ein typisches Bezirksliga-Duell – mit einem bitteren Ende für den Düneberger SV. Schon der Anpfiff hatte eine kleine Kuriosität parat: Mit rund zehn Minuten Verspätung begann die Partie, da das Schiedsrichtergespann offenbar einen Umweg vom Kabinentrakt zum Spielfeld einlegte.
ren Ende für den Düneberger SV. Schon der Anpfiff hatte eine kleine Kuriosität parat: Mit rund zehn Minuten Verspätung begann die Partie, da das Schiedsrichtergespann offenbar einen Umweg vom Kabinentrakt zum Spielfeld einlegte.

Sportlich erwischte der DSV dann einen holprigen Start. Die Gastgeber aus Glinde waren von Beginn an wacher, griffiger und besser im Spiel. Bereits in der 10. Minute nutzte Nick Schieweg einen Stellungsfehler in der Düneberger Defensive eiskalt aus und brachte den TSV früh mit 1:0 in Führung. Auch in der Folge blieb Glinde das spielbestimmende Team, während Düneberg nur schwer Zugriff fand. Erst kurz vor der Pause wurde es gefährlich: In der 43. Minute hatte Elham Hazrat die große Chance auf den Ausgleich, ließ diese jedoch ungenutzt. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel zeigte der DSV ein völlig anderes Gesicht – engagiert, mutig und mit deutlich mehr Druck nach vorne. Direkt nach Wiederanpfiff die große Doppelchance: Paul Knueppel scheiterte zunächst freistehend am Torwart, setzte energisch nach, flankte auf Shaddy Owusu, dessen Abschluss nur knapp am Tor vorbeistrich (48.).

Düneberg blieb dran und erspielte sich weitere Möglichkeiten: In der 58. Minute verfehlte Knueppel erneut das Ziel, nur drei Minuten später setzte er mit einem gefühlvollen Lupfer über den Keeper bereits zum Jubel an – doch ein Glinder Verteidiger rettete in höchster Not noch auf der Linie (61.). Die Schlussphase gehörte weiterhin den Gästen, doch das Glück blieb aus: Ein Distanzschuss von Knueppel aus rund 20 Metern strich in der 88. Minute hauchdünn am Tor vorbei.

So blieb es trotz einer dominanten zweiten Halbzeit beim knappen 0:1. Der DSV investierte viel, spielte über weite Strecken auf ein Tor – doch die fehlende Konsequenz im Abschluss machte den Unterschied.

"Aufgrund der 2. Halbzeit war es unglückliche und erneut bittere Niederlage, die unsere Ausgangslage nicht einfacher macht. Es stehen jetzt noch fünf Spieltage an, aus denen wir mindestens vier Siege holen müssen, um das drohende Szenario noch abzuwenden."