2026-04-14T12:48:59.332Z

Ligavorschau

Ein Sechs-Punkte-Spiel in der B-Liga

B-Liga: Ein Sieg gegen Tabellennachbarn Bürstadt II würde Kirschhausen im Abstiegskampf sehr helfen

von Matthias Bähr · 22.11.2025, 06:00 Uhr · 0 Leser
Jason Behrman (hier noch im Trikot der KSG Mitlechtern) ist beim SV Kirschhausen ein alter Bekannter. Bereits 2018/19 spielte er für den Fußball-B-Ligisten (23 Spiele, 17 Tore). Nach den Stationen FSV Zotzenbach, TSV Weiher, SV Fürth, KSG Mitlechtern und zuletzt TSG Weinheim II kehrt der Stürmer nun zurück.	Foto: Dagmar Jährling
Jason Behrman (hier noch im Trikot der KSG Mitlechtern) ist beim SV Kirschhausen ein alter Bekannter. Bereits 2018/19 spielte er für den Fußball-B-Ligisten (23 Spiele, 17 Tore). Nach den Stationen FSV Zotzenbach, TSV Weiher, SV Fürth, KSG Mitlechtern und zuletzt TSG Weinheim II kehrt der Stürmer nun zurück. Foto: Dagmar Jährling

Bergstraße. Wenn der Tabellenfünfzehnte SV Kirschhausen in der B-Liga Bergstraße Eintracht Bürstadt II (Tabellenplatz 14) empfängt, dann ist für den Vorletzten SVK diese Begegnung wichtiger denn je. „Mit einem Sieg sind wir bei dann zwei Punkten Rückstand auf Schlagdistanz. Verlieren wir aber, hätten wir schon acht Punkte Abstand“, weiß Kirschhausens Trainer Sascha Schmitt. Als beide Mannschaften sich am 10. August 0:0 trennten, hat Schmitt gewisse Eindrücke gewinnen können: „Das war damals ein Spiel auf Augenhöhe zweier Mannschaften, von denen keine besonders gut Fußball gespielt hat.“

Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von Echo Online.

Dabei rechnet er keineswegs mit einem reinen Kampfspiel. „So ganz rustikal wollen wir da jetzt nicht zu Werke gehen. Wir haben doch auch unsere spielerischen Mittel. Warum sollen wir diese nicht in die Waagschale werfen?“, fragt er zurecht. Und es gibt eine Personalie, die dem SVK in dieser schweren Begegnung vielleicht weiterhelfen könnte, denn Jason Behrman, zuletzt bei der TSG Weinheim II am Ball, ist erstmals spielberechtigt.

„Die Kirschhäuser Mannschaft ist nicht mehr mit der vergleichbar wie wir sie aus dem Hinspiel kennen“, erwartet Bürstadts Trainer Tobias Fettel einen deutlichen stärkeren Gegner. Seine Mannschaft sieht er, nachdem nun auch noch Alexander Lehmann und Mergin Dzackaj ausfallen, personell geschwächt. „Vor den richtungsweisenden Begegnungen in Kirschhausen und zu Hause gegen Schlusslicht TSV Elmshausen befinden wir uns in einer sehr schweren Phase“, bedauert Fettel.

Mit einem Heimsieg über den SV Fürth II will der VfR Bürstadt die Niederlage in Unter-Flockenbach vergessen machen. „Wir haben jetzt noch zwei Heimspiele. Und wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir sie beide gewinnen“, sagt Thorsten Stalyga, der Sportliche Leiter. Dabei hofft er, dass der Kader mehr Variationsmöglichkeiten zulässt als am vergangenen Sonntag, als sich die Mannschaft fast von alleine stellte. „Somit sollte Trainer Giovanni Marino nun die Möglichkeiten besitzen, uns perfekt auf den starken Gegner Fürth einzustellen.“ Der könnte aber auch etwas angeschlagen sein. „Die Fürther sind nach der 0:4-Heimniederlage gegen den SV Zwingenberg genauso auf Wiedergutmachung aus wie wir“, so Stalyga.