2026-06-16T13:08:32.282Z

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"Ein klares Zeichen für den kollektiven Stolz des Teams"

FuPa stellt Meister vor: Der SV Falkensee-Finkenkrug II ist Meister in der Kreisliga A Havelland und steigt auf.

von red · Heute, 15:00 Uhr · 0 Leser
Foto: SV Falkensee-Finkenkrug
Foto: SV Falkensee-Finkenkrug

Die Saison in der Kreisliga A Havelland ist beendet, und der SV Falkensee-Finkenkrug II krönt sich zum Meister. Mit dem Titelgewinn macht die Mannschaft den Aufstieg in die Kreisoberliga perfekt. Trainer Ulrich Brand blickt auf intensive Feierlichkeiten, den taktischen Schlüssel zur Meisterschaft und die sportlichen Ziele für die Zukunft.

Intensive Meisterfeiern von Nauen bis auf den heimischen Platz

Der knappe Erfolg am letzten Spieltag löste bei den Spielern und den treuen Anhängern eine Welle des kollektiven Stolzes aus. Die Feierlichkeiten begannen unmittelbar nach dem Abpfiff der letzten Partie auf fremdem Terrain und verlagerten sich anschließend schnell zurück in die Heimat. „Die Meisterschaft wurde intensiv gefeiert – zunächst auf dem Sportplatz in Nauen, dann auf dem heimischen Platz“, schildert Ulrich Brand gegenüber FuPa die glücklichen Stunden und betont: „Ein klares Zeichen für den kollektiven Stolz des Teams.“

Die beeindruckenden Zahlen eines hauchdünnen Titelrennens

Ein Blick auf die Abschlusstabelle verdeutlicht, wie intensiv der Kampf um die begehrte Spitzenposition geführt wurde. Der SV Falkensee-Finkenkrug II beendet die Spielzeit auf dem ersten Rang mit 73 Punkten. Aus den insgesamt 30 absolvierten Partien holte das Team 23 Siege, vier Unentschieden und musste lediglich drei Niederlagen hinnehmen. Mit einem Torverhältnis von 97:24 stellte der Meister eine beeindruckende Bilanz auf.

Der direkte Verfolger, der Brandenburger SC Süd 05 II, machte es dem Champion schwer und beendet die Saison mit 72 Punkten nach 23 Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen bei einem Torverhältnis von 83:23 hauchdünn auf dem zweiten Platz.

Wachsende Ambitionen und die entscheidenden Trigger der Saison

Dass am Ende dieser Spielzeit der Erfolg gefeiert werden kann, war zu Beginn der Runde keineswegs als Ziel formuliert worden. Erst durch den erfolgreichen Verlauf der Monate und wichtige Siege reifte im Kreis des Teams der unbedingte Wille, den Thron zu besteigen. „Ursprünglich ging es um eine vordere Platzierung, doch im Saisonverlauf entwickelte sich mehr Ambition. Die beiden Siege in Hohennauen im Pokal und in der Liga zeigten den unbedingten Siegeswillen“, erklärt Ulrich Brand und ergänzt: „Die Heimspiele gegen Süd und Hohennauen waren der entscheidende Trigger für den Titel.“

Perfekte Teamchemie und unbezwingbare Heimdominanz auf dem Rasen

Als entscheidender Schlüssel für den Triumph erwies sich im Laufe der Monate der Zusammenhalt. „Perfekte Teamchemie: Jeder kämpfte für das Kollektiv, nicht für sich“, sagt Ulrich Brand und fügt hinzu: „Homogener Kader und eine Heimdominanz sicherten die Konstanz.“

Kompakte Defensive und aggressives Pressing als Erfolgsgaranten

Auf dem Rasen untermauerten die Spieler diesen meisterlichen Anspruch durch eine hervorragende taktische Disziplin, die den Gegnern kaum Räume bot. Gepaart mit einer kompromisslosen Mentalität erzwang das Team immer wieder entscheidende Ballgewinne. „Defensive: Kompakt, diszipliniert, stabil. Pressing: Aggressiv, effektiv – viele Ballverluste im Mittelfeld erzwungen“, erklärt Ulrich Brand und führt fort: „Mentalität: Siegeswille auch in Rückständen, Zusammenhalt in allen Bereichen.“

Voller Fokus auf das unbedingte Aufstiegsrecht ohne Abschlussfahrt

Trotz der großen Aufstiegseuphorie wird es für die Mannschaft in diesem Sommer keine gemeinsame Urlaubsreise geben. Gefragt nach einer geplanten Abschlussfahrt des Teams, antwortet der Trainer kurz und sachlich: „Nein.“ Am sportlichen Einzug in die höhere Spielklasse gibt es dagegen keinerlei Zweifel, da die Spieler über Monate hinweg zielgerichtet für diesen Moment gekämpft haben. Auf die Frage, ob der Verein das Aufstiegsrecht in die Kreisoberliga wahrnehmen wird, antwortet Ulrich Brand unmissverständlich: „Unbedingt.“

Laufende Kaderplanungen zum Erhalt des homogenen Kerns

Für die kommenden Aufgaben in der veränderten Umgebung laufen die personellen Weichenstellungen, wobei der Trainer das eingespielte Fundament der Aufstiegsmannschaft unbedingt schützen möchte. „Noch nicht abgeschlossen“, gewährt der Trainer einen kurzen Einblick in den aktuellen Stand der Dinge und fügt bezüglich der Kaderstruktur hinzu: „Ziel: Möglichst wenige Abgänge, um den Kern zu erhalten.“

Klassenerhalt und langfristige Etablierung in der neuen Liga

Für die neue Spielzeit in der Kreisoberliga bleibt dier Trainer bodenständig. Als Aufsteiger gilt es für das Team, sich schnellstmöglich an das höhere Niveau anzupassen, um sich dauerhaft auf der veränderten Ebene zu beweisen. Ulrich Brand gibt die klare Marschroute für die Zukunft vor: „Kurzfristig: Nicht absteigen. Mittelfristig: Etablierung in der Liga.“