2026-04-29T13:32:52.058Z

Pokal

Ein geschichtsträchtiges Finale!

Mit Video! 2.580 Zuschauer erleben historischen ersten Hosterter Triumph in der „Coupe du Prince“

von Paul Krier · Heute, 10:45 Uhr · 0 Leser
Käerjeng (in rot) fand den Fokus zu spät und musste Hostert trotz Schlussoffensive den Vortritt überlassen
Käerjeng (in rot) fand den Fokus zu spät und musste Hostert trotz Schlussoffensive den Vortritt überlassen – Foto: paul@lsn.sarl

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Es sollte ein Fußballfest werden und es wurde eins. Das Endspiel der „Coupe du Prince“ trug sich gleich doppelt in die Geschichtsbücher ein: Hosterts U19 gewann den ersten großen nationalen Titel für den Verein aus dem Grünewald und mit 2.580 Fans wurde scheinbar die höchste Zuschauerzahl aller Zeiten bei diesem Finale registriert – zumindest machte diese Aussage nach dem Abpfiff die Runde, eine Bestätigung liegt dafür aber noch nicht vor.

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Das Spiel begann genau so, wie Hostert es sich vorgestellt hatte: man überrumpelte das eine Klasse höher spielende Käerjeng zu Beginn förmlich und das 1:0 war eigentlich nur eine Frage der Zeit. UNK-Keeper Campos stand öfter im Mittelpunkt, als ihm lieb sein konnte und schon nach 18 Minuten war er machtlos, als Leick auf die Reise zum 1:0 geschickt wurde. Käerjeng fehlte es an Ideen und war nervös, wie uns Trainer Suzzi nach Spielschluss verriet (s.u.). Als man begann, sich zu befreien und in der 36.‘ seinen ersten wenn auch schwachen Torabschluss verzeichnete, wurde man im Gegenzug gnadenlos und perfekt ausgekontert (2:0, 37.‘ Nüssle).

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Käerjeng war nach der Pause wie ausgewechselt, doch die Hosterter Abwehr wuchs über sich hinaus und sollte zum Garant für den späteren Pokalsieg werden. Die Grün-Weißen blieben bei oft pfeilschnell vorgetragenen Gegenangriffen stets gefährlich, ehe am Ende die Kräfte nachließen. Der eingewechselte Skrijelj, der in eine Hereingabe grätscht, verpasste das Anschlusstor nur knapp (69.‘). Nach einer kurzen Unterbrechung wegen Rauchschwaden, die durch Pyrotechnik auf das Spielfeld zogen, kam es zu einer lebhaften Schlussphase.

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In der 90.‘ verkürzte Lourenco nach Foul im Strafraum an Schuster per Elfmeter (2:1, 90.‘) und die Spannung stieg, da es satte 8 Minuten Nachschlag geben sollte. Als dann Hosterts Ribeiro auch noch rot sah (90.‘+5) bäumte sich Käerjeng noch einmal auf. Über links kommend scheiterte Lourenco an Torwart Seligson, nach einem Pass von rechts schoss Lima Andrade Cosmo aus rund 15 Metern denkbar knapp über das Tor (90.‘+7). Danach war Schluss und Hostert belohnte sich für eine überlegen geführte 1.Halbzeit.

Hosterts Kapitän Lenn Nüssle: „ich kann es nicht beschreiben“

Suzzi: „Vielleicht war es der Stress eines Finales“

Käerjengs Trainer Marcel Suzzi: „Wir haben die 1.Halbzeit komplett verpennt. Für mich war Angst mit dabei, das hat man daran gesehen, da wir anstatt nach vorne zu spielen, was eigentlich unser Spiel ist, nach hinten spielten. Wir nahmen jedes Mal den Torwart und die Innenverteidigung mit.

Das war gar nicht unser Spiel. Vielleicht war es der Stress eines Finales. Wir haben Hostert auf keinen Fall unterschätzt. In der Halbzeit habe ich die Jungs wieder motiviert. Die 2.Hälfte war dann sehr gut. Wir hatten zwar nicht sehr viele Torchancen, doch am Ende hatten wir eine riesige auf das 2:2, die wir vergaben.“