
Der FC Sulingen reist am Samstag zum SV Germania Helstorf – und trifft dort auf einen Gegner, der für Trainer Stefan Rosenthal deutlich stärker einzuschätzen ist, als es die Tabelle vermuten lässt.
„Ja, es geht zu einem extrem starken Aufsteiger, was sich tabellarisch noch gar nicht so widerspiegelt“, sagte Rosenthal vor der Partie. Helstorf belegt aktuell Rang elf, hat sich jedoch bereits mehrfach gegen Topteams behauptet.
Das Hinspiel ist dem Sulinger Trainer noch präsent: „Das haben wir sehr glücklich in der Nachspielzeit gewonnen. Davor hätte Helstorf das Spiel auch auf seine Seite ziehen können.“ Entsprechend erwartet er erneut ein enges Duell.
Die Stärken des Gegners beschreibt Rosenthal klar: „Sie sind super strukturiert, gut organisiert, extrem zweikampfstark und haben vorne Spieler, die den Unterschied machen können.“ Daraus ergibt sich für ihn eine klare Einschätzung: „Da erwartet uns auswärts ein echtes Brett.“
Trotz der Ausgangslage formuliert Rosenthal ein konkretes Ziel: „Unser Ziel ist es, dort nicht zu verlieren und einen Punkt mitzunehmen.“
Allerdings ist die personelle Situation angespannt. „Der Kader ist noch etwas fraglich. Das Spiel gegen Evesen hat ein, zwei Verletzte gefordert, dazu kommt eine Sperre von Jonas Lengauer“, so Rosenthal. Zudem fehlten „vier, fünf Spieler privat“.
Dennoch sieht er seine Mannschaft gewappnet: „Das wird eine Aufgabe für uns, auch für das Trainerteam, eine Elf aufzustellen. Aber wir werden wie immer eine gute Mannschaft stellen und schwer zu schlagen sein.“
Auch mit Blick auf die Tabelle – Sulingen liegt mit 35 Punkten vor Helstorf – warnt Rosenthal vor falschen Rückschlüssen: „Auch wenn wir tabellarisch der Favorit sind: Gegen Helstorf haben sich viele Mannschaften schwergetan.“ Als Beispiele nennt er Punktgewinne der Gastgeber gegen Spitzenteams: „Die Ergebnisse sprechen für sich – Unentschieden in Twistringen und in Neuenkirchen.“
Sein Fazit fällt entsprechend aus: „Die Mannschaft kann wehtun.“