2026-02-09T08:36:21.830Z

Allgemeines

Ein baumlanger Joker lässt den SV Rindern jubeln

In der Schlussphase hat Christian Roeskens, Trainer des Bezirksligisten, eine zündende Idee und bringt einen Verteidiger für Torjäger Max Janssen. Wenig später fällt der Treffer zum 2:1-Endstand gegen Viktoria Goch II.

von RP / Nils Hendricks · 02.02.2026, 09:00 Uhr · 0 Leser
Der SV Rindern erzielt den Siegtreffer in der Schlussphase.
Der SV Rindern erzielt den Siegtreffer in der Schlussphase. – Foto: Pascal Derks

Das war nichts für schwache Nerven. Mit seinem Siegtreffer zum 2:1 (1:1)-Endstand hat Luca Polders dem Bezirksligisten SV Rindern im Heimspiel gegen Viktoria Goch II einen gelungenen Rückrundenstart beschert. Während der Gastgeber jetzt 30 Punkte auf dem Konto hat und Platz vier festigte, bleibt der Aufsteiger aus Goch (16) vorerst in der Abstiegszone.

Ernes Tiganj: „Das war kein schönes Spiel“

„Es war kein schönes Spiel. Beide Teams haben sich gut aufeinander eingestellt, standen kompakt und haben auf Konter gesetzt“, sagte Viktoria-Coach Ernes Tiganj nach dem Schlusspfiff.

Eine chancenarme erste Halbzeit hatte sich kurz vor dem Pausenpfiff zugespitzt. Einen Schuss von Piet Kramer konnte Gochs Keeper Lars Thielen nur in die Mitte abwehren, dort staubte Leon Naß zur Führung ab (42.). Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Bei einem Gocher Eckball in der Nachspielzeit fehlte die Zuordnung, sodass Louis Bruns zum Ausgleich einköpfen konnte (45.+1). „In dieser Szene habe ich mich total geärgert. Eigentlich hätten wir einen Abstoß zugesprochen bekommen müssen. Beim Eckball standen wir dann nicht richtig am Mann“, sagte Rinderns Trainer Christian Roeskens.

In der zweiten Halbzeit hielt sich der Unterhaltungswert der Partie weiterhin in Grenzen. Bis Roeskens die zündende Idee des Abends hatte. In der 89. Minute brachte er den baumlangen Abwehrspieler Luca Polders für Torjäger Max Janssen in die Partie. „Wir hatten gehofft, dass er vor dem Tor vielleicht noch einmal für Gefahr sorgen kann“, so Roeskens. So kam es dann auch: In der dritten Minute der Nachspielzeit hämmerte Polders den Ball nach Vorarbeit von Philipp Roosen zum 2:1 unter die Latte.

Christian Roeskens: „Wir waren meistens zu harmlos“

Christian Roeskens sprach anschließend von einem glücklichen Sieg: „Goch hat gut verteidigt. Wir hatten zwar mehr Ballbesitz, waren aber meistens zu harmlos im letzten Drittel. Ein 1:1 wäre auch in Ordnung gewesen.“ „Nach diesem Spielverlauf hätte wir gerne wenigstens ein Unentschieden mitgenommen. Wir haben erneut gezeigt, dass wir mit den Topteams der Liga mithalten können“, sagte sein Gocher Kollege Ernes Tiganj.

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