2024-07-12T13:30:11.727Z

Ligabericht
David Pfeiffer gibt ab sofort wieder die sportlichen Anweisungen beim VfB Eppingen.
David Pfeiffer gibt ab sofort wieder die sportlichen Anweisungen beim VfB Eppingen. – Foto: Siegfried Lörz

Ein alter Bekannter hat große Lust

Verbandsliga +++ Der VfB Eppingen ist eine Herzensangelegenheit für David Pfeiffer

Am Samstag strahlte einer ganz besonders. "Erst auf dem Platz geht es richtig los", sagt David Pfeiffer, der zur ersten Einheit auf dem satten Grün lud. Somit ist der Startschuss für die Verbandsliga-Fußballer des VfB Eppingen, die in den vergangenen beiden Wochen bereits spezielle Einheiten im Fitnessstudio absolvierten, gegeben.

Der Neue ist gleichzeitig der Alte. Pfeiffer trainierte die Fachwerkstädter bereits von 2017 bis 2022, übernimmt nun eine funktionierende Einheit, die unter seinem Vorgänger Christian Schweinfurth eine überaus erfolgreiche Rückrunde absolviert hat und in selbiger Tabelle einen starken dritten Rang belegte. Insgesamt ging der VfB als Sechster über die Ziellinie.

Ähnlich weit oben soll auch die Spielzeit 2024/25 enden, Zielsetzungen oder gar Prognosen, sind den Verantwortlichen aus verständlichen Gründen (zumindest derzeit) nicht zu entlocken. "Wenn wir den Fußball so umsetzen, wie wir uns das vorstellen, denke ich, dass alles andere von alleine kommt", blickt der neue Trainer erwartungsvoll voraus.

"Für mich geht es nach längerer Zeit selbst wieder neu los", so Pfeiffer weiter, der nach seinem Engagement beim Oberligisten TSG Backnang seit Mitte Oktober 2022 keine Mannschaft mehr gecoacht hat. Er verrät weiter: „Woanders als in Eppingen hätte nichts mehr angefangen. Ich glaube, die Verantwortlichen wissen, was sie an mir haben und im Umkehrschluss weiß ich, was ich an ihnen habe.“

Auf der sportlichen Kommandobrücke ist nach den planungsintensiven Wochen der Sommerpause erstmal etwas Durchschnaufen angesagt. „Von mir aus hätte die Pause länger dauern dürfen, da es auch mal ganz guttut abzuschalten“, sagt Oliver Späth. Der Sportlicher Leiter hatte in den vergangenen trainingsfreien Wochen qua seiner Tätigkeit genügend zu tun. Er zählt auf: "Es stand die Phase mit organisatorischen Dingen wie dem Trainingslager, Spieleranträge sowie Passwechsel an." Ein wenig blickt er dann aber doch mit Freude auf den Wiederbeginn voraus: "Wenn das alles erledigt ist, steht das Sportliche im Fokus."

Beim Thema Spielerwechsel versprüht Späth Optimismus: "Wir sind sehr zufrieden, da wir diejenigen Spieler bekommen haben, dir wir zu uns holen wollten. Ich sehe erneut eine sehr gute Mischung zwischen jungen Talenten und alten Hasen."

Ein paar davon kennen David Pfeiffer noch aus seiner ersten Amtszeit. Allen voran Kapitän Alexander Rudenko, der nach wie vor als Vorzeige-Kicker als verlängerter Arm des Coaches auf dem Feld agiert. Das Team hinter dem Team hat ebenfalls frisches Blut erhalten. Björn Lehm steht als neuer Co-Trainer parat und als Torwarttrainer hat Simon Horn dem Verein die Treue gehalten.

"Vieles ist vertraut, einige Spieler sind aber auch neu dabei, die zu meiner Zeit noch nicht beim VfB waren", erläutert Pfeiffer. Zeit sich kennenzulernen haben alle Beteiligten sechs Wochen, ehe am Wochenende des 17./18. August der 1. Spieltag der neuen Saison stattfindet. Das erste Pflichtspiel steigt dagegen viel früher, am Sonntag, den 21. Juli steht die Reise zum Mannheimer Kreisligisten FV 1922 Leutershausen im Rahmen der ersten badischen Pokalrunde an. Dieses Duell ist gleichzeitig als Abschluss des Trainingslagers vorgesehen.

Von Freitag bis Sonntag (19.-21. Juli) sind die Eppinger erneut in Gerchsheim bei Würzburg zu Gast. Späth hält dorthin seit vielen Jahren gute Kontakte und die Gegebenheiten vor Ort bildeten schon häufiger die Grundlage während der Sommervorbereitung auf die jeweils kommende Saison.

Beim Thema Titelfavorit deckt sich die Eppinger Erwartungshaltung mit dem Großteil der Konkurrenz, die vor allem eine Mannschaft dafür im Fokus hat. Späth klärt auf: "Den Karlsruher SC II sollte man dafür ganz oben einordnen." Ansonsten seien die üblichen Verdächtigen wieder zu nennen. Das trifft vor allem auf die letztjährigen Spitzenteams aus Weinheim, Spielberg, Walldorf II, Mühlhausen und Heddesheim zu.

Aufrufe: 09.7.2024, 15:00 Uhr
red.Autor