Die Sportfreunde Rehlingen-Fremersdorf wollten im vorgezogenen Freitag-Spiel der Verbandsliga Süd-West nach dem letzten Strohhalm greifen, um den Abstieg noch entrinnen zu können. Doch gegen den Aufsteiger SV Friedrichweiler gab es eine 0:1 (0:0)-Heimniederlage, die auch noch durch ein Eigentor zustande kam.
Nach dem 0:1 (0:0) vor eigenem Publikum gegen den Aufsteiger SV Friedrichweiler sind die Sportfreunde Rehlingen-Fremersdorf wohl nur noch zu retten, wenn wenige oder besser gar kein Südwest-Club aus der Saarlandliga absteigt und der Süd-West-Vizemeister (SV Geislautern oder FV Bischmisheim)) über die Relegation den Aufstieg schafft. Bitter zudem, dass mit Johan Werny ein SF-Spieler ins eigene Netz traf (69.). SF-Trainer Michael Burger war nach dem Spiel entsprechend enttäuscht. "Das geht ja jetzt seit Wochen so, wir wollen gewinnen und schaffen dann nicht mal ein Unentschieden. Es fehlt nicht nur offensiv, wir haben zu wenige Chancen herausgespielt und treffen deshalb viel zu selten. Die Situation war ja klar, dass ein Remis heute nicht reichen würde, Bous spielt gegen Bliesransbach, das werden sie wohl klar gewinnen. Wir müssen jetzt hoffen, dass der Zweite aus unserer Gruppe aufsteigt, dann wird ein Platz frei". Bpus hat drei Punkte Vorsprung und kann mit einem Remis gegen den abgeschlagenen Letzten SC "Blies" Bliesransbach den viertletzten Rang fix machen, da der Vorletzte SV Wallerfangen sein Team in die A-Klasse zurück zieht, stehen dann zwei Absteiger bereits fest. Rehlingen-Fremersdorf reist am letzten Spieltag zum SSC Schaffhausen Sonntag, 25. Mai, 15 Uhr), , Friedrichweiler hat zwei Stunden später noch das Heimspiel gegen das Schlusslicht vor sich.
Gäste-Trainer Janosch Scherer sagte: "Achtzig Prozent unserer Spieler haben noch nie Verbandsliga gespielt, für unsere erste Runde ist der sechste Platz herausragend, und wor können ja sogar noch Fünfter werden. Wir haben uns vom ersten Spieltag an immer weiter entwickelt, dass es da Schwankungen gibt, ist doch klar, wir können keine 32 Spiele auf dem gleich hohen Niveau bestreiten. Wir sind hoch zufrieden, die Arbeit macht Spaß. Es spricht für die Mannschaft, dass im Sommer nur einer geht, dafür bekommen wior wieder drei Neue hinzu, die uns sicher weiter bringen. Wir wissen ja, dass es für andere Mannschaften auch noch um was geht im Abstiegskampf, wir bekommen dann auch mal die Retourkutsche, wenn wir es heute nicht ernst genommen hätten.
Sportfreunde-Trainer Michael Burger ergänzte: "Es war überall zu wenig, wir hatten zuletzt viele Remis-Spiele, die wir hätten gewinnen können, da waren zu viele Nackenschäge. Wir brauchen nicht um den heißen Brei rumzureden, für die Verbandsliga war das heute zu wenig. Wir haben einige Langzeitverletzte, die auch für das letzte spiel nicht zurück kommen, David Jenner und Can Avan fehlen ja schon länger. Thomas Kiefer hat sich vor zwei Wochen verletzt. Wir sind weit weg davon ein Spiel zu gewinnen, das wird auch in Schaffhausen schwer. Da Wir müssen jetzt auf andere hoffen, wir wollen immer und schaffen es dann nicht". "