
Taunusstein. Am Freitag in einer Woche bricht die Reisegruppe des TSV Bleidenstadt mit Spielern von A1 und A2 in Richtung Barcelona zur Turnierteilnahme auf. Für die ältesten Jugendspieler des TSV ein absolutes Highlight und für den Verein ein Garant, dass viele der Eigengewächse dem TSV auch beim Übergang zu den Männerteams treu bleiben werden. „Die Jungs sind sehr heimatverbunden“, zeigt sich Abteilungsleiter Ralf Neumann überzeugt, dass ein großer Zustrom der Youngster zur ersten und zweiten Mannschaft gewährleistet ist.
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Das Siegtor beim 2:1 der abstiegsgefährdeten Gruppenliga-Männer gegen Biebrich 02 II - es war im neuen Jahr der dritte Dreier - erzielte mit Ante Dedic ein A-Jugendlicher, der sich ebenso wie Neo Westerwelle bereits „oben“ bewährt. Die TSV-Zweite, zuletzt 3:3 gegen A-Liga-Aufstiegskandidat TuS Kemel, profitiert genauso vom Einsatz von Jungs der eigenen Schmiede. Ein Selbstversorger-Modell, das Ralf Neumann Sicherheit für die Zukunft gibt. „Der TSV wird nicht untergehen“, weiß er die Arbeit von Jugendleiter Dirk Seidel, der viele kreative Ideen fürs Miteinander abseits des Platzes einbringt, sowie der Jugendtrainer in der TSV-Schmiede sehr zu schätzen.
Interne Trainerlösung ist die beste Lösung
Parallel bewährt sich beim Gruppenliga-Team die interne Trainer-Lösung mit TSV-Insider Norman Schlabs, der im Training aus dem Mannschaftskreis Unterstützung erfährt. „Mit Leuten aus den eigenen Reihen haben wir die besten Erfahrungen gemacht“, betont Neumann und wäre gar nicht abgeneigt, wenn das jetzige Modell über den Sommer hinaus beibehalten würde. Nachdem vor der Runde zunächst der als Spielertrainer vorgesehene Nils Balder abgesagt hatte, danach die Engagements von Michael Drogi und Markus Hauptkorn vorzeitig endeten. Was den Trainerpart der Ersten für 2026/27 angeht, sei aber letztlich „alles offen in alle Richtungen“, bekräftigt Neumann.
Der Team-Mix der Gruppenliga-Formation, die am Sonntag (15 Uhr) beim Vorletzten SV Wallrabenstein gastiert, umfasst neben den Jüngeren und ganz jungen Spielern geballte Erfahrung. Dafür steht Phil Weimer, ferner der 2025 aus Walluf gekommene Tobias Bellin, der in Taunusstein wohnt, und ein unverzichtbarer Impulsgeber ist: „Ein super Typ und guter Fußballer, der toll integriert ist und die Mannschaft als Leader mitreißt“, sagt Ralf Neumann.