
Nach der knappen Niederlage in Wildenroth hatte der VfL Egenburg den 1. SC Gröbenzell im Glonntalstadion zu Gast. Die Personalsituation hatte sich leider nicht verbessert. Zwar kehrten Daniel Glockner, Nico Kistler und Jonas Roch in den Kader zurück. Dafür fielen Thomas Berglmeir und Felix Lechner aus. Dazu die altbekannten Mario Thurner, Christian Naßl, Michael Berglmeir, Marcus Weindl und Maurice David.
Das Spiel begann ausgeglichen, Highlights waren auf beiden Seiten rar gesät. Der VfL tat sich offensiv schwer, zunächst galt dies aber auch für die Gäste. Dies änderte sich mit zunehmender Spieldauer. Erstmals richtig kritisch wurde es nach gut 20 Minuten, als ein Gröbenzeller durch war und Torwart Wagner überlupfte. Der Ball ging zum Glück von der Unterkante der Latte vor die Linie und wurde geklärt. Kurz darauf die beste VfL-Chance der ersten Hälfte, als sich Szczepurek stark durchsetzte und Bogenhauser bediente, dieser traf einen Gröbenzeller kurz vor der Linie. Aber ansonsten zeigte sich der VfL leider von der Rolle. Immer wieder lud man die Gäste mit Ballverlusten zu Kontern ein und man konnte sich bei Torwart Wagner bedanken, der lange die Null hielt. Kurz vor der Pause war aber auch er machtlos als ein Gröbenzeller aus etwa 10 Metern zum 0:1 einschob. Damit ging es in die Pause, womit der VfL noch gut bedient war.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Hausherren dann ein anderes Gesicht. Man war nun präsenter und konzentrierter, konnte das Spielgeschehen häufiger in die Gröbenzeller Hälfte verlagern. Und wurde alsbald belohnt, als Chris Hain eine Halbfeldflanke von Maxi Weindl zum 1:1 einköpfte. Der VfL blieb jetzt am Drücker und konnte binnen 10 Minuten das Spiel drehen, als nach einem Kistler-Standard sich Tobi Bogenhauser den abgewehrten Ball robust sicherte und per Dropkick in die Maschen jagte. Aber auch die Gäste aus Gröbenzell konnten noch nachlegen. Schon kurze Zeit später konnten sie mit einem strammen 20-Meter-Schuss von halblinks zum 2:2 ausgleichen. Anschließend konnte Wagner sich ein weiteres Mal auszeichnen, als er gegen einen vor ihm auftauchenden Gröbenzeller parierte. Beim VfL konnte sich Szczepurek noch mal stark durchsetzen, seine Hereingabe konnte aber nicht verwertet werden. Letztlich blieb es beim 2:2.
Ein Unentschieden mit der VfL, insbesondere aufgrund der ersten Hälfte, wohl besser leben kann als die Gäste. Die Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit sorgte dafür, dass man nicht mit leeren Händen dasteht. Dennoch muss in den kommenden Wochen eine Leistungssteigerung her. Die nächste Partie findet für den VfL am kommenden Sonntag um 14 Uhr beim Gautinger SC statt.