2026-03-25T14:09:28.761Z

Spielvorbericht

Eddersheim: Elf Spieler haben ligaunabhängig zugesagt

Hessenligist hat trotz der jüngsten Niederlage gegen Marburg weiterhin gute Chancen, die Aufstiegsrunde zu Regionalliga zu erreichen +++ Samstag in Hünfeld

von Philipp Durillo · Heute, 18:00 Uhr · 0 Leser
Jonas Kummer(weißes Trikot) spielt auch in der kommenden Saison für den FC Eddersheim und will auch im Rückspiel beim Hünfelder SV gewinnen.
Jonas Kummer(weißes Trikot) spielt auch in der kommenden Saison für den FC Eddersheim und will auch im Rückspiel beim Hünfelder SV gewinnen. – Foto: Marcel Lorenz (Archiv)

Eddersheim. Richtungsweisender Auswärts-Dreierpack für den FC Eddersheim: Der Hessenligist muss am Samstag zum Hünfelder SV, anschließend stehen am Osterwochenende Spiele bei Rot-Weiß Walldorf sowie das Nachholspiel beim SV Adler Weidenhausen an.

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In der Trainingswoche drückt die vermeidbare Niederlage in Überzahl gegen Marburg noch ein wenig aufs Gemüt drückt. "Wir sind vom Kopf her gerade müde", sagt Eddersheims Trainer Carsten Weber. Dazu kommt die Tatsache, dass der durch Verletzungen und das Fehlen von Kapitän Jörg Finger (private Gründe) ausgedünnte Kader wenig Rotationsspielraum hergibt. Gerade in der Offensive ist das Team durch die zahlreichen Ausfälle eng besetzt. "Wir spielen ohne Stürmer, daran wird sich auch in den kommenden drei Wochen nichts ändern", bringt es Eddersheims sportlicher Leiter Erich Rodler auf den Punkt.

Rechtsverteidiger Schmitt wieder ganz vorne eine Option

Gegen Marburg wurde sogar Rechtsverteidiger Noah Schmitt mangels offensiver Durchschlagskraft in Abschnitt eins für die zweite Halbzeit in die Sturmspitze beordert. "Wir denken darüber nach, ihn auch wieder vorne aufzustellen", sagt FCE-Coach Weber. Sollte auf dem Hünfelder Kunstrasen gespielt werden, wäre auch wieder der wendigere, ballgewandte Seok-Min Park eine Option als "falsche Neun". In Baunatal habe diese Variante gut funktioniert, erklärt Weber.

Abgesehen davon läuft die Kaderplanung für die kommende Runde an. Elf Spieler stehen bereits für die kommende Spielzeit im Wort: Die beiden Torhüer Felix Koob und Emir Mujkovic, Noah Schmitt, Maxi Thomasberger (könnt in Hünfelden ins Team zurückkehren), Philipp Velosa, Simon Lüders, Jan Hermann, Jonas Kummer, Niklas Voit, Yannick Gutmann und Niklas Kraus. Der FCE plant mit dem Gros des Kaders für zwei Klassen. "Es wird im Falle des Aufstiegs keine komplett neue Mannschaft geben. Wir würden den Spielern, die für den Aufstieg sorgen würden, auch in der Regionalliga die Chance geben", skizziert der sportliche Leiter Erich Rodler die Planungen.

Blick geht nicht in den Rückspiegel

Damit es mit dem Aufstieg klappt, müsste erst mal Platz zwei sichergestellt werden. Dass die U21 der Eintracht als Meister hochgeht, dürfte mehr oder weniger Formsache sein. Die ärgsten Verfolger, Gießen und Baunatal, liegen jeweils acht Punkte hinter Eddersheim. Der Blick gehe bei seinem Team aber nicht in den Rückspiegel, sagt FCE-Coach Carsten Weber. "Dafür sind wir viel zu sehr mit uns selbst beschäftigt." Erst recht vor dem "brettschweren" Auswärtsspiel in Hünfeld, bei dem die Eddersheimer nach eineinhalbstündiger Busfahrt Dribbler Jemal Kassa ein besonderes Augenmerk widmen dürften. Niklas Kraus könnte in in Osthessen erstmals Kandidat für eine Einwechslung sein.