
Turbulente Tage erlebt derzeit der VfL Ecknach. Der Klub hat sich von Thomas Nöbel getrennt. Das Engagement des ehemaligen Trainers endete somit nach 40 Tagen im Amt und ohne ein einziges Pflichtspiel.
„Es wäre so nicht mehr gegangen“, begründet Jochen Selig, der derzeit gemeinsam mit David LaFlash für den Kader verantwortlich ist. Es habe offene Kritik am Übungsleiter gegeben, sagt Selig weiter. Auch Nöbel erachtet die Trennung als richtigen Schritt. „Ich bin entgegen meiner eigenen Regel in der Winterpause eingestiegen. Das lag aber auch daran, dass damals noch andere Voraussetzungen herrschten“, sagt er. Schließlich wurde er als Nebenmann von Mario Schmidt geholt. Im Sommer dann sollte Nöbel die Mannschaft als Cheftrainer übernehmen, flankiert von Simon Reiner, der vom SC Griesbeckerzell kommt.
Allerdings war Schmidt aus privaten Gründen dazu gezwungen, sein Amt niederzulegen. Dazu kam der Wechsel in der Spartenführung. „Es waren für die Mannschaft einfach viele Einschläge“, resümiert Nöbel, der plötzlich ohne Co-Trainer in Alleinverantwortung stand. Daniel Framberger übernimmt nun als Spielertrainer bis Saisonende.
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