2026-01-15T09:41:53.693Z

Transfers
Aaron Bayakala, hier noch im FC-Trikot der U19, schließt sich dem 1. FC Bocholt an.
Aaron Bayakala, hier noch im FC-Trikot der U19, schließt sich dem 1. FC Bocholt an. – Foto: Pressefoto Eibner

Duo verlässt den 1. FC Köln II – und wechselt zur Konkurrenz

Regionalligist verliert zwei Eigengewächse

Mit Marlon Becker und Aaron Bayakala verlassen zwei Eigengewächse des 1. FC Köln die U21 und suchen eine neue Herausforderung in der Regionalliga West. Beide Spieler wurden über Jahre im Nachwuchsleistungszentrum der Geißböcke ausgebildet, konnten sich aber in ihrer ersten Herren-Saison nicht entscheidend durchsetzen.

Bayakala, 19 Jahre alt, wechselte 2017 als Zwölfjähriger von Viktoria Köln in den Nachwuchs des FC und durchlief alle Altersklassen bis zur U21. Dort gelang ihm in der laufenden Saison jedoch nicht der Durchbruch: Ohne einen einzigen Pflichtspieleinsatz in der Regionalliga West und mit lediglich acht Nominierungen für den Spieltagskader sucht der Flügelspieler nun eine neue sportliche Perspektive. Im Winter trainierte Bayakala beim 1. FC Bocholt zur Probe mit – mit Erfolg. Der Offensivspieler wird sich dem Tabellenfünften der Liga anschließen.

"Ich freue mich sehr, hier zu sein und möchte am Hünting den nächsten Schritt machen. In den letzten Wochen konnte ich bereits einen guten Eindruck von der Mannschaft gewinnen, der mich sehr zuversichtlich stimmt", wird Bayakala auf der Vereinshomepage des 1. FC Bocholt zitiert.

Einen ähnlichen Werdegang hat Marlon Becker hinter sich. Der 19-jährige Offensivakteur schloss sich 2020 aus der Jugend des SC Paderborn der Kölner Akademie an und entwickelte sich dort weiter. In der Saison 2023/24 stand er bei der U21 jedoch vor einer schwierigen Situation: Ohne regelmäßige Einsätze blieb die erhoffte Entwicklung aus. Auch für ihn führte der Weg im Winter zu einem neuen Verein in der Regionalliga West.

Die Transfers machen Platz im Kader des 1. FC Köln II, der sich im Winter mit talentierten Spielern verstärkt hat. Besonders der erst 17-jährige Patrik Kristal gilt als großes Offensivtalent. Der estnische Nationalspieler absolvierte bereits Partien im europäischen Wettbewerb und wurde zuletzt von Beginn an eingesetzt. Zudem kamen mit Mansour Ouro-Tagba und Bernie Lennemann zwei weitere Stürmer hinzu, wodurch die Konkurrenzsituation für Becker und Bayakala weiter verschärft wurde. Der Wechsel des jungen Duos innerhalb der Liga ist daher eine logische Konsequenz.

Aufrufe: 029.1.2025, 06:57 Uhr
redAutor