2025-12-03T05:51:34.672Z

Spielbericht
Damjan Knetemann von der SpVgg Kammerberg
Damjan Knetemann von der SpVgg Kammerberg – Foto: Michalek

„Dumm gelaufen“: SpVgg Kammerberg bleibt auch gegen Kellerkind ohne Punkte

Bezirksliga

1:2 gegen Ober-/Unterhaunstadt: Ein früher Platzverweis und ein Eigentor bescheren den Kammerberger Kickern die nächste Bezirksliga-Pleite.

Kammerberg – Eigentlich wollte die SpVgg Kammerberg im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten TSV Ober-/Unterhaunstadt in die Erfolgsspur zurückfinden. Was dann in den 90 Minuten passierte, bezeichnete Trainer Victor Medeleanu nur als „dumm gelaufen“. Eine frühe Rote Karte und ein Eigentor brachten sein Team aus dem Tritt. Kammerberg verlor mit 1:2 (0:1) und wartet nun seit vier Spielen auf einen Sieg in der Bezirksliga Nord.

Die Vorzeichen waren alles andere als günstig: Thomas Eichenseer musste krankheitsbedingt passen, Kapitän Alexander Nefzger konnte immerhin angeschlagen auf der Bank Platz nehmen. Dort saß auch Domenik Kaiser, der nach seinem Urlaub unter der Woche nicht trainieren konnte.

Ein Ballverlust mit massiven Folgen

Trotzdem war Kammerberg zunächst das gefährlichere Team – bis sich die Heimelf einen folgenschweren Ballverlust leistete. Jan Lipovsek wollte die Situation bereinigen, kam aber als letzter Mann zu spät und sah Rot (25.). Es kam noch bitterer: Nur sieben Minuten später sprang der Ball nach einem Abpraller unglücklich von Justin Fauland ins eigene Tor (32.).

Für die zweite Hälfte brachte Coach Medeleanu Abwehrchef Nefzger und Stürmer Kaiser, später kam mit Lukas Fladung ein weiterer Offensivmann. Trotz Unterzahl erspielte sich Kammerberg gute Chancen auf den Ausgleich. Kaiser traf den Pfosten, Fladung scheiterte freistehend an Gästetorhüter Ali Cakmakci. Von Oberhaunstadt kam offensiv wenig – doch nach einem erneuten Ballverlust der Gastgeber nutzte Ramazan Kurnaz eine Gelegenheit eiskalt zum 0:2 (80.).

Coach: „Wir haben heute keinen guten Tag erwischt“

Kammerberg warf in der Schlussphase alles nach vorne, mehr als der Anschlusstreffer durch ein Eigentor von Baris Soysal (90.+1) gelang aber nicht. Medeleanu: „Wir haben heute keinen guten Tag erwischt, und der Spielverlauf hat uns nicht in die Karten gespielt. Sehr bitter, denn bei allem Respekt: Ein Team wie Oberhaunstadt müssen wir bei unseren Ambitionen schlagen.“

Aufrufe: 019.10.2025, 15:23 Uhr
Moritz StalterAutor