
Am Sonntag (25. August, 14 Uhr, Paul-Janes-Stadion) trifft Fortuna Düsseldorfs U23 auf einen Gegner, der in den vergangenen Jahren immer zu den Aufstiegskandidaten der Regionalliga gezählt hat, zum Start der neuen Spielzeit aber ordentlich ins Wanken geraten ist.
Als Tabellenletzter und mit nur einem Punkt aus vier Spielen kommt der Wuppertaler SV an den Flinger Broich und will gegen die U23 endlich die Trendwende schaffen. Der denkbar schlechte Start der Wuppertaler kommt allerdings nicht von ungefähr.
Vor dem Saisonstart hatte ihr Hauptgeldgeber Friedhelm Runge sein Engagement deutlich verringert und so dafür gesorgt, dass sich der Etat des WSV halbierte. Dementsprechend groß war auch der Umbruch, den die Mannschaft in den Vorbereitungswochen vollziehen musste. Nur fünf Spieler aus dem Kader der Vorsaison, die Wuppertal mit nur einem Punkt Rückstand auf Vizemeister Bocholt beendet hatte, waren dem Verein treu geblieben.
Trotzdem zeigte sich Trainer René Klingbeil vor dem Start der neuen Saison durchaus zuversichtlich und war mit dem ihm zur Verfügung stehenden Kader zufrieden. Doch nach dem 1:1 gegen Aufsteiger Türkspor Dortmund begann für den WSV die Abwärtsfahrt: zwölf Gegentore in drei Spielen bei nur zwei eigenen Treffern.
Gerade intern sorgte der schlechte Start der Wuppertaler zuletzt für viel Unruhe. Im Interview mit der „Wuppertaler Rundschau“ rief Sportchef Gaetano Manno bereits den Abstiegskampf aus. Und im Gespräch mit dem „kicker“ legte er noch mal nach: „Mir persönlich fehlt das Feuer im Team. Wer jetzt nicht gemerkt hat, dass wir uns im Abstiegskampf befinden, dem ist nicht zu helfen.“
Zusätzlich plagen dem WSV große Verletzungssorgen, die Kaderoptionen für das Aufeinandertreffen mit Fortuna sind also ziemlich eingeschränkt.