
Am Freitagabend steht bei Viktoria Goch wieder ein Flutlichtspiel an. Der Landesligist hat ab 20 Uhr die DJK SF Katernberg zu Gast. „Eine Partie unter Flutlicht ist immer etwas Besonderes. Wir freuen uns auf dieses Spiel“, sagt Kevin Wolze, Trainer der Viktoria. Beide Mannschaften weisen Parallelen auf.
Der Gast aus Essen kickte wie Viktoria Goch in der vergangenen Saison noch in der Bezirksliga. Und beide legten in der neuen Spielklasse einen starken Start hin. Doch so gut wie zum Saisonanfang läuft es bei beiden Teams nicht mehr. Sie haben an Boden verloren. Mittlerweile findet sich Katernberg auf dem siebten Platz wieder, während Goch Rang zehn einnimmt.
Die Viktoria wartet schon seit zehn Ligaspielen auf einen Sieg. „Wir wollen endlich wieder die volle Punktzahl einfahren“, so Wolze. Er weiß aber auch, dass auf seine Elf ein unangenehmer Gegner wartet. „Schon beim 1:1 in der Hinrunde haben wir uns schwergetan und wurden ordentlich gefordert“, sagt der Coach. Vor allem die Gocher Defensive wird wieder auf dem Prüfstand stehen, denn die Offensivreihe des Gegners gilt als äußerst torgefährlich. In den bisherigen 21 Spielen schoss das Team beachtliche 58 Tore – allein zwölf gingen auf das Konto von Maurice Huete.
Bei der Viktoria ist ein leichter Aufwärtstrend festzustellen. Zwar gab es im jüngsten Ligaspiel beim SV Scherpenberg eine 0:3-Niederlage, doch die Gocher zeigten sich verbessert und legten einen ordentlichen Auftritt hin. Lediglich das altbekannte Problem, die eklatante Abschlussschwäche, verhinderte ein besseres Ergebnis.
Mut macht Wolze auch die Vorstellung seiner Mannschaft im Kreispokal-Halbfinale, als der A-Ligist SV Veert mit 4:0 bezwungen wurde. Aber es gab auch einen Wermutstropfen. In der Aufwärmphase verletzte sich Ben Pauls und musste schon nach wenigen Minuten ausgewechselt werden. Er wird auch am Freitag ebenso wie der angeschlagene Gabriel Preuß nicht dabei sein. Dafür ist aber wieder Kapitän Luca Plum, der in Scherpenberg mit einer Gelb-Roten-Sperre außen vor war, wieder am Ball.