
Viel mehr Ausgeglichenheit geht nicht, wenn der FC-Astoria Walldorf auf den KSV Hessen Kassel trifft. Am Samstag um 14 Uhr ist es im Walldorfer Dietmar-Hopp-Sportpark wieder soweit.
Dann dürfen sich die Zuschauer sicher wieder auf eine spielfreudige Heimelf, die diese Saison regelmäßig für richtig gute Unterhaltung sorgt, freuen. Das gelingt auch ohne das bis Saisonende verletzte Sturmduo bestehend aus Felix Kendel und Kapitän Marcel Carl. Das abwechslungsreiche 2:2 beim FSV Frankfurt am Gründonnerstag sollte Beweis genug dafür gewesen sein. "Auswärts bei so einer Top-Mannschaft einen Punkt zu holen, ist nicht verkehrt", sagt FCA-Trainer Andreas Schön.
Gegen Kassel könnte es ähnlich laufen. Die Bilanz der jüngsten Vergangenheit gegen die Nordhessen ist ausgeglichen, aus den vergangenen vier Duellen gab es zwei Remis und je einen Sieg für FCA und KSV. Wenn die Astorstädter am Samstag gewinnen sollten, würden sie sogar die Allzeit-Bilanz gegen Kassel im insgesamt 20. Aufeinandertreffen ausgleichen. Um die auf einen engen Spielverlauf hindeutenden Aspekte zu vervollständigen – in der Tabelle liegt Walldorf nach 26. Spieltagen lediglich einen Zähler vor Kassel. "Das waren in den letzten Jahren ausnahmslos Spiele auf Augenhöhe", berichtet Schön aus eigener Erfahrung von den Aufeinandertreffen mit den Nordhessen.
Richten muss es ein mittlerweile doch etwas ausgedünnter Kader. Das erwähnte Sturm-Duo Carl/Kendel wurde diese Woche operiert, nächste Woche folgt die OP bei Tim Fahrenholz (weiche Leiste) und Lennart Grimmer muss am Samstag gegen Kassel gelbgesperrt zuschauen. Offen ist dagegen, wer zwischen den Pfosten stehen wird. Ferdinand Gebert hat nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Mario Schragl seine Sache gegen Bahlingen und in Frankfurt sehr gut gemacht. Verraten will Schön dahingehend nichts: "Das überlegen wir uns noch."