
Verl. 1:3 in Bielefeld, 1:2 gegen Eintracht Rheine und jetzt 1:4 in Rhynern: Aus Ergebnissicht ist der Einstieg von Robert Mainka als neuer Coach der U21 des SC Verl misslungen. Der Nachfolger von Przemek Czapp als Trainer des Fußball-Oberligisten sprach nach der Niederlage in Rhynern Klartext. „Die Mannschaft ist in ganz vielen Bereichen nicht auf dem Stand, wie ich mir das vorstelle. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, denn bei allem Blick auf die Entwicklung müssen und wollen wir auch Ergebnisse erzielen“, sagte er.
Immerhin: Der 43-Jährige hatte auch im Spiel im größten Hammer Stadtbezirk mehrere gute Phasen seines neuen Teams gesehen. So führten die Verler nach einem Eigentor von Mohamed Lamine Kourouma mit 1:0 (14.), doch Kerim Karyagdi besorgte rasch das 1:1 (17.). „Wir haben trotzdem eine gute erste Halbzeit gespielt, hatten viel Ballbesitz und haben schon mehr tief- als quergedacht.“
Nach dem Seitenwechsel drehte dann indes Johannes Thiemann mit dem 2:1 (47.) rasch das Spiel zu Gunsten Rhynerns, für das diese Partie wohl die letzte Chance war, noch mal im Aufstiegsrennen einzugreifen. „Rhynern hatte in den ersten gut 20 Minuten nach der Pause sehr viel mehr Intensität als vorher – damit kamen wir nicht klar“, befand Robert Mainka. Das 1:2 war aus einem Ballverlust resultiert, das 1:3 (Jonah-Frederik Wagner, 61.) war ein durchaus haltbarer Ball. Karyagdi legte in der 71. Minute das 4:1 nach, „davon haben wir uns nicht mehr erholt“, sagte Robert Mainka, der dennoch „eine gute Reaktion“ seines Teams in den letzten 20 Minuten dieser Begegnung erkannt hatte. Die Verler sind nun Tabellenzwölfter.
SC Verl U21: Fuest – Bamba (59. Blaszyk), Obermeyer, Simic (70. Garris), Hwang – Yilmaz, Olschewski (59. Sonntag), Toia, Seiler – Ahenkora (75. Vega Zambrano), Eickholt (59. Henkler).
Tore: 0:1 Kourouma (14., Eigentor), 1:1 Karyagdi (17.), 2:1 Thiemann (47.), 3:1 Wagner (61.), 4:1 Karyagdi (71.).