
Nachdem die ersten beiden Vorrundenstaffeln zu den Futsal Hallenlandesmeisterschaften am vergangenen Wochenende ausgetragen wurden, steigt am Samstag die dritte und letzte Vorrundenstaffel in Seifhennersdorf. Dort duellieren sich weitere sieben Mannschaften im Modus „Jeder gegen jeden“ und ermitteln die beiden letzten Teilnehmer der Endrunde. Kick-off in der Sporthalle am Gymnasium in Seifhennersdorf ist um 16:00 Uhr. Die Hallentüren öffnen für Besucher ab 15:00 Uhr.
Karten gibt es bis Freitag 17:00 Uhr in den Vorverkaufsstellen
>> Augenoptik Schröer im Ärztehaus Neugersdorf (Fröbelstraße 5)
>> Sprint Tankstelle Neusalza-Spremberg (Zittauer Straße 58)
Dabei sind die besten Futsal-Teams der Region, darunter auch die Top Drei der Landesklasse Ost: FSV 1990 Neusalza-Spremberg (1.), FV Eintracht Niesky (2.) und der FSV Oderwitz 02 (3.). Die Neusalzaer haben bereits vier Turniere in diesem Winter gespielt, gewannen davon zwei und belegten zuletzt in Sohland eher unglücklich den zweiten Platz. Die Nieskyer Eintracht spielt lediglich ihr eigenes Turnier zum Gedenken an Paul Neumann, bei dem man die Neusalzaer mit 2:1 im Spiel um Platz drei besiegte. Der FSV Oderwitz 02 hatte bisher noch nichts mit Fußball unter dem Hallendach zu tun und wird sich am Samstag erstmals im Futsal ausprobieren. Einen Futsal-Kenner haben sie dennoch in ihren Reihen: Trainer Fred Wonneberger gewann die Futsal-Hallenlandesmeisterschaft mit dem NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 in den Jahren 2014 bis 2016 dreimal in Folge. Ähnlich erfolgreich waren auch die Neusalzaer, die in den Jahren 2017, 2018, 2020 und 2025 Vize-Landesmeister wurden.
Mit dem Post SV Dresden (12.) nimmt eine weitere Mannschaft der Landesklasse Ost am Turnier teil. Die Dresdner passen territorial nicht so richtig in das Starterfeld, da es in diesem Winter im Dresdner Raum keine Futsal-Vorrunde zur Hallenlandesmeisterschaft gibt.
Komplettiert wird das Starterfeld durch drei Oberlausitzer Kreisoberliga-Vertreter, darunter der frischgebackene Futsal-Hallenkreismeister FSV Kemnitz, der sich durch den Endrundensieg am vergangenen Wochenende in Görlitz erst für dieses Turnier qualifizierte. Ebenfalls dabei ist der Drittplatzierte der Hallenkreismeisterschaftsendrunde, der VfB Zittau, sowie der LSV Friedersdorf, Hallenkreismeister von 2023. Unter freiem Himmel steht der VfB Zittau auf dem fünften Platz der Kreisoberliga, der FSV Kemnitz (7.) rangiert zwei Plätze dahinter, weitere zwei Plätze darunter steht der LSV Friedersdorf (9.). Die sieben Starter spielen im Modus „Jeder gegen jeden“. Die ersten beiden Mannschaften – oder mögliche Nachrücker – fahren am Samstag, dem 24.12.2026, zur Futsal-Hallenlandesmeisterschaftsendrunde nach Hohenstein-Ernstthal, der sächsischen Hochburg des Futsals.
Für die Endrunde sind der Titelverteidiger SV Lindenau 1848 und der Gastgeber Oberlungwitzer SV gesetzt. Aus der Vorrundenstaffel 1 qualifizierten sich die SG Handwerk Rabenstein und der VfB Annaberg 09. Den Sprung aus der Vorrundenstaffel 2 zur Endrunde schafften der TSV IFA Chemnitz und die BSG Chemie Leipzig II. Nun werden also noch die letzten zwei Endrundenteilnehmer gesucht. (gs)
