– Foto: Volkhard Patten

Task-Force soll Lösung für Sachsenpokal bringen

Videokonferenz der 17 Achtelfinal-Vereine endet am Montagabend ohne Ergebnis / Weiter sportliche Entscheidung im Visier

Jetzt soll es eine Taskforce richten: Nach einer intensiven Diskussion mit dem Landesverband einigten sich die 17 verbliebenen Vereine im sächsischen Landespokal in einer Videokonferenz am Montagabend auf die Bildung einer Arbeitsgruppe, um für den noch auszutragenden Wettbewerb eine Lösung zu finden - am besten eine sportliche. Problem: Zehn der aktuellen Teilnehmer können auf Grund der herrschenden Corona-Auflagen ihre Begegnungen nicht austragen.

Bereits im Vorfeld hatte ein Vorschlag der fünf im Wettbewerb befindlichen Regionalligisten Lok Leipzig, Chemie Leipzig, Chemnitzer FC, VfB Auerbach und Bischofwerdaer FV für Aufsehen gesorgt. Diese hatten in einem gemeinsamen Schreiben die Idee entwickelt, das derzeitige Achtelfinale zu überspringen und gleich mit dem Viertelfinale weiter zu machen. Dort sollten allerdings nur die Regionalligisten und die beiden Drittligisten Dynamo Dresden und der FSV Zwickau Startrecht erhalten - ein Team erhielte eine Freilos. Begründung: Diese Profiteams dürften trotz Corona spielen, einer sportlichen Ermittlung des Landespokalsiegers und Teilnehmers am DFB-Pokal stünde somit nichts im Wege. Hinkefuß: Die zehn anderen Vereine vom Kreisoberligisten SG Weißig bis zu den Oberliga-Vertretern VFC Plauen oder INTER Leipzig hätten dafür freiwillig ihren Verzicht erklären müssen. Als Trostpflaster war eine etwas höhere Teilnahme-Prämie in Aussicht gestellt worden.

Mit diesem Vorschlag konnten sich die Regionalligisten nicht durchsetzen, weitere Möglichkeiten wurden diskutiert. Weiteres Problem: Der Wettbewerb steht unter emensem Zeitdruck, da der DFB bislang nicht von seiner Zeitplanung abgewichen ist, den Finaltag der Amateure - an dem auch das sächsische Endspiel geplant ist - am 29. Mai stattfinden zu lassen.

Nachdem eine intensive Debatte weitere Szenarien, aber nicht den erhofften Durchbruch gebracht hatte, einigte sich die Runde, eine kompakte Arbeitsgruppe mit je einem Vertreter aus jeder Liga zu bilden mit dem Ziel, die verschiedenen Ideen und die damit verbundenen Umsetzungsfragen kurzfristig unter einen Hut zu bringen. Ziel bleibe weiterhin eine sportliche Entscheidung des Wettbewerbs.

Bereits in der kommenden Woche sollen Ergebnisse vorliegen.

Aufrufe: 030.3.2021, 07:50 Uhr
FuPa SachsenAutor

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