
Das Rennen um die neue Klasse ist so eng wie nur möglich. Der Liga-Primus VfB Rheingold Emmerich steht mit 65 Zählern an der Spitze, während Konkurrent DJK Barlo mit 64 knapp dahinter auf eine Chance wartet. STV Hünxe ist mit 63 Punkten auch voll dabei im Kampf um die Kreisliga A. Der Trainer des Tabellenführers sprach über das Saisonfinale.
Erst vor knapp sieben Wochen übernahm Nils Handrup dir Führung beim Tabellenersten. "Ich kannte vorher schon alle Spieler und habe die Saison von Anfang an verfolgt. Die Mannschaft ist dieses Jahr vom Kader her nochmal breiter und qualitativ besser aufgestellt als letztes Jahr. Dadurch ist der Konkurrenzkampf höher als letzte Saison und jeder Spieler will sich natürlich im Training und im Spiel beweisen, was man beim Training und Sonntags merkt", erklärte der Übungsleiter.
Unter dem neuen Trainer wurden in sechs Begegnungen 13 Punkte geholt. Er erkennt einen Faktor für die guten Leistungen seiner Truppe. "Natürlich will auch kein Spieler ein zweites Jahr in Folge, für einige Spieler sogar das dritte und vierte Jahr, Vizemeister werden, weshalb die Motivation unglaublich hoch ist", erläuterte der 29-Jährige. Weiter führte er aus: "Das merkt man auch bei Spielen, die bis zur letzten Minute knapp sind und wir dann in der letzten Minute noch das Tor machen und uns dadurch drei oder einen Punkt sichern. Das hat für mich nichts mit Glück zu tun, sondern mit dem unbedingten Willen Spiele zu gewinnen und am Ende auch die Meisterschaft.
Die DJK musste als erstes am 28. Spieltag ran. In der Partie gegen den SV Rees gab sich der Favorit jedoch keine Blöße und gewann souverän mit 3:0. Dadurch überholte Barlo zunächst den STV und sprang somit auf Rang zwei.
Hünxe kann sich mit einem Triumph gegen den Dreizehnten SC TuB Mussum 1926 II den zweiten Platz zurückholen. Gleichzeitig trifft der Tabellenführer auf die Sportfreunde 97/30 Lowick III.
Handrup antwortete auf die Frage, ob er an die Hochstufung glaubt, folgendes: "Ich wäre der falsche Trainer, wenn ich nicht an den Aufstieg glauben würde. Warum sollte ich es auch nicht? Wir sind Tabellenführer und ich habe bedingungsloses Vertrauen in die Mannschaft." Zudem betonte er noch: "Auch wenn wir vom Papier her das leichtere Restprogramm als unsere Verfolger haben, sollten wir nicht den Fehler machen und die drei verbleibenden Spiele nur mit 99 Prozent Einsatz bestreiten. Das eine Prozent entscheidet am Ende die Meisterschaft - da bin ich mir ganz sicher." Dabei wolle er jedoch keinen Druck auf seine Spieler ausüben.
Das direkte Duell zwischen dem Zweiten und Dritten der Tabelle, könnte seiner Truppe natürlich in die Karten spielen. Der Chefcoach will sich jedoch auf die eigenen Partien konzentrieren, um den Aufstieg so aus eigenen Stücken heraus zu schaffen. Wie das machbar ist erläuterte er: "Deswegen gehen wir die Spiele wie jedes andere Spiel an, wollen unsere Spielidee umsetzten, wollen Bock haben Tore zu schießen und genau so viel Bock haben, Tore zu verteidigen. Fußball mit Leidenschaft ist das Motto vom VfB Rheingold und das will ich in jedem Spiel auf dem Platz sehen. Dann bin ich auch davon überzeugt, dass wir am Ende der Saison aufsteigen werden."
Noch ist aber das letzte Wort im Aufstiegskampf nicht gesprochen. Eins ist jedoch sicher: Es wird bis zum Schluss spannend bleiben.
