
Mit einem überzeugenden 6:2-Sieg behauptet sich der Lenggrieser SC in der Kreisliga und lässt dem abstiegsgefährdeten TSV keine Chance.
Burggen/Leggries – Einen nahezu perfekten Auftritt legte der Lenggrieser SC beim TSV Burggen/Bernbeuern hin. Es gab fast nichts zu bemängeln – außer einer kurzen Phase Mitte der zweiten Halbzeit, als die eigentlich schon geschlagenen Gastgeber einen Moment lang von einem Punktgewinn träumen durften. Am Ende kamen sie aber dann doch mit 2:6 (0:3) unter die Räder. „Ein super Auftritt in der ersten Halbzeit – aber dann …“, kommentierte Trainer Georg Simon.
Der Verfasser des Livetickers beschrieb das Geschehen in den ersten Minuten so: „Lenggries fährt ein abartig hohes Tempo, der TSV kommt gar nicht hinten raus“. Simon wählte andere Worte, stimmte aber mit der Analyse überein: „Wir waren sehr dominant, sind vorne hoch angelaufen, alle haben mitgemacht – so, wie man es gegen solch einen Gegner machen muss. Wir haben nie Zweifel aufkommen lassen, wer der Herr im Haus ist.“ Mathias Gerg (3.), Martin Wasensteiner (6.) und Maximilian Angermeier (9.) benötigten nur neun Minuten, um eine fast uneinholbare 3:0-Führung herauszuschießen. „Aggressiv, gutes Tempo – und dieses Mal waren wir vor dem gegnerischen Tor auch effektiv“, kommentierte Simon. „Ein super Auftritt.“
Nach der klaren Führung habe sein Team ein paar Gänge heruntergeschaltet, was der Coach bei diesem Spielverlauf als „normal“ empfand. Die Lenggrieser verteidigten ihre Führung bis zur Halbzeit „seriös“ und rechneten damit, dass der abstiegsgefährdete TSV nach dem Seitenwechsel noch mal alles probieren wird. Und so kam es. Eine verunglückte Flanke von Matthias Lory fiel überraschend mit 1:3 ins Tor. Dann schob Maximilian Angermeier nach einem Missverständnis mit Torhüter Maxi Kleim ins eigene Gehäuse – 2:3.
Die Frage, ob die Partie doch noch mal spannend wird, war schnell beantwortet: Nein. Die Lenggrieser schalteten sofort wieder einen Gang höher, drei Minuten später stand es durch Treffer von Michael Schnaderback (64.) und Mathias Gerg (66.) 5:2. „Danach war beim Gegner war die Luft raus“, stellte Simon fest. Den Schlusspunkt zum ungefährdeten 6:2-Erfolg setzte dann Leo Gerg in der 82. Minute. „Alles noch mal gut ausgegangen“, resümierte der Coach.