
Die Steinlachhalle in Mössingen wird zum Zentrum eines großen Hallenturniers. Beim 41. Tagblatt-Turnier treten 29 Herrenmannschaften an drei Tagen gegeneinander an. Der Wettbewerb ist geprägt von einer vielschichtigen Vorrunde, einer mehrstufigen Zwischenphase und einer Endrunde im K.-o.-System. Kurze Spielzeiten zehn Minuten sorgen für permanente Zuspitzung.
Der Auftakt am Freitag als erster Prüfstein
Am Freitag, 9. Januar 2026, beginnt das Turnier mit den Gruppen 1 und 6. In der Gruppe 1 treffen der TV Derendingen, TSV Gomaringen II, SSC Tübingen II, SG Mössingen/Belsen II und SV Nehren aufeinander. Zudem startet die Gruppe 6 mit SV 03 Tübingen, SGM Talheim/Öschingen, TSG Reutlingen und den Sportfreunden Dußlingen.
Die Vorrunde als Fundament des Wettbewerbs
Am Samstag steigen die anderen Gruppen in die Vorrunde ein. Die Gruppen 2 bis 5 füllen die Steinlachhalle über den gesamten Tag mit einem dichten Spielrhythmus. Mannschaften wie TSG Tübingen II, TSV Ofterdingen, SG Reutlingen II, TSV Hirschau, SV Walddorf, TSV Gomaringen, SSC Tübingen, SG Mössingen/Belsen, SG Reutlingen oder VfB Bodelshausen stehen exemplarisch für die sportliche Vielfalt dieses Turniers. Jeder Punkt entscheidet über den Einzug in die nächste Phase.
Qualifikation für die Zwischenrunde
Für die Zwischenrunde qualifizieren sich die jeweils ersten und zweiten Mannschaften aller sechs Vorrundengruppen. Diese zwölf Teams werden in vier Dreiergruppen aufgeteilt. Der Modus verdichtet das Turnier spürbar, denn in dieser Phase gibt es kaum Raum für Ausrutscher. Jede Partie kann über direkten Viertelfinaleinzug oder den Umweg über die Qualifikationsrunde entscheiden.
Zwischenrunde mit klarer Hierarchie
Die vier Dreiergruppen der Zwischenrunde strukturieren den Wettbewerb neu. Die Gruppenersten dieser Phase sichern sich direkt einen Platz im Viertelfinale. Für die weiteren Mannschaften bleibt die Tür offen, aber nur über zusätzliche Spiele. Diese Konstellation erhöht den Druck, da jede Platzierung unmittelbare Konsequenzen für den weiteren Turnierverlauf hat.
Die Quali-Runde als zweite Chance
Die acht Mannschaften, die in der Zwischenrunde die Plätze zwei und drei belegen, erhalten in der Quali-Runde eine letzte Möglichkeit. In vier Spielen werden hier die verbliebenen Viertelfinalplätze ausgespielt. Die Spielzeit beträgt in dieser Phase zehn Minuten, was den Charakter der Begegnungen nochmals zuspitzt. Fehler wirken sofort, Reaktionszeit bleibt kaum.
Endrunde im kompromisslosen K.-o.-System
Ab dem Viertelfinale geht das Turnier vollständig in den K.-o.-Modus über. Unentschiedene Spiele werden durch ein 10-Meterschießen entschieden. Diese Regelung gilt für Viertelfinale und Halbfinale gleichermaßen. Das Finale erhält zusätzlich eine vierminütige Verlängerung, bevor gegebenenfalls erneut das 10-Meterschießen über den Turniersieg entscheidet. Ein Spiel um Platz drei ist nicht vorgesehen, der Fokus liegt vollständig auf dem Weg ins Endspiel.
Der Sonntag als Höhepunkt des Turniers
Der Finaltag am Sonntag, 11. Januar 2026, bündelt alle sportlichen Entscheidungen. Nach Zwischenrunde, Qualifikation und Viertelfinals münden die Halbfinals schließlich im Endspiel. Die Spielzeit von elf Minuten verlangt in dieser Phase nicht nur Effizienz, sondern auch taktische Disziplin. Wer hier noch im Wettbewerb steht, hat sich über mehrere Tage hinweg behauptet.