2026-04-23T13:43:33.969Z

Allgemeines

Drei Spiele, sieben Punkte: Es läuft in Ingelheim

Mit einem Dreier am Sonntag gegen Phönix Schifferstadt würde die Spielvereinigung sieben Punkte zwischen sich und die „Rote Zone“ bringen

von Michael Heinze · Heute, 12:00 Uhr · 0 Leser
Ingelheims Eric Schlör (in grün, hier im Heimspiel gegen den SVW Mainz) ist von der Zweiten aufgerückt und bekam ein Sonderlob von seinem Coach.
Ingelheims Eric Schlör (in grün, hier im Heimspiel gegen den SVW Mainz) ist von der Zweiten aufgerückt und bekam ein Sonderlob von seinem Coach. – Foto: Michael Wolff - Archiv

Ingelheim. Es flutscht bei den Landesliga-Fußballern der Spvgg. Ingelheim. Nach sieben Punkten aus drei Partien beträgt der Puffer auf die Aufstiegszone vier Punkte. Mit einem Dreier am Sonntag (15 Uhr) gegen Phönix Schifferstadt, das den ersten potenziellen Abstiegsplatz belegt, würden die Ingelheimer stolze sieben Punkte zwischen sich und die Rote Zone bringen. Bei dann noch vier ausstehenden Partien wäre der Klassenverbleib so gut wie sicher.

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Ingelheims Flow hat mehrere Gründe

1:0 gegen Weisenau, 2:2 in Büchelberg, 4:1 gegen den FSV Schifferstadt: Warum läuft es plötzlich so gut bei der Spielvereinigung? „Es ist wahnsinnig geil, dass die Jungs sich endlich mal belohnen“, findet Coach Eric Oehler. „Auch gegen Speyer oder Offenbach haben wir ja wirklich tolle Leistungen gezeigt. Mit den Punkten kommt dann auch der Glaube zurück. Unsere Bank war zuletzt überragend. Ein 20-Mann-Kader, bei dem keiner knottert, weil er mal gar nicht spielt und sich extrem für die Kollegen freut, ist einfach ein Pfund.“

Auch wenn die Ingelheimer mit einem Dreier fast safe wären, hält Oehler („Feiern können wir, wenn wir rechnerisch nicht mehr unter den Strich rutschen können“) den Ball flach. „Schifferstadt wird maximal scharf agieren. Die Jungs wollen uns wieder reinziehen. Es wird darum gehen, die Schärfe eins zu 1,5 zurückzugeben – dabei aber gerade in der Vorwärtsverteidigung nicht kopflos zu agieren.“

Einer, der seinen Anteil hat am Aufschwung, ist der aus der eigenen Zweiten nach oben gestoßene Eric Schlör. Oehler hält auf den klassischen Sechser große Stücke. Der 21-Jährige sei „für den Gegner sowohl mit als auch ohne Ball ein fleischgewordener Tinnitus – immer ganz nah dran, trotzdem nie zu greifen und maximal ekelhaft, weil er dich bei jeder Aktion nie zur Entfaltung kommen lässt. Ich fand ihn im Training einfach gut, wir haben ihm die Einsatzzeiten gegeben – und jetzt ist er voll drin.“