
SG Arzfeld – SG Hochwald ⇥1:1 (0:0)
Arzfeld machte die Räume dicht und lauerte auf Fehler der Hochwälder, die sich schwer taten, spielerische Lösungen zu finden. Kurios wurde es in der 37. Minute: Hochwald-Verteidiger Muhamet Arifi bekam den Ball von Schlussmann Johannes Bettendorf rund 20 Meter vor dem eigenen Tor zugespielt und nahm ihn vorher noch in die Hand, da er einen Freistoß ausführen wollte. Schiedsrichter Luis Herrig hatte indes den Kontakt Bettendorfs bereits als Ausführung gewertet, wodurch er Arifi wegen absichtlichen Handspiels und als letzten Mann die Rote Karte gab. „Aufgrund der kämpferischen Leistung in Unterzahl ist der Punkt verdient. Wir sind froh, dass wir auswärts zumindest mal nicht verloren und den Abstand zu Arzfeld gehalten haben. Für die Rote Karte habe ich absolut kein Verständnis. Das ursprüngliche Foul, das für uns gepfiffen wurde, war außerhalb des eigenen Strafraums, und unser Torwart spielt den Ball von innerhalb des Strafraums nach außen zu Arifi, damit er dort ausführt, wo das Foul eben auch war“, sagte Fabian Mohsmann, Trainer der SG Hochwald.
Im zweiten Durchgang wurde es noch bitterer für die Gäste: Keeper Bettendorf traf bei einem Klärungsversuch im Duell mit Dennis Ewen seinen eigenen Verteidiger Dylan Diop, von dem der Ball ins Tor ging. Trotz Unterzahl bewiesen die Hochwälder Moral und kamen durch Julian Bidon zum Ausgleich (68.). Am Ende bewahrte Arzfelds Keeper Florian Moos die Gastgeber mit einem starken Reflex gegen Nils Hemmes (71.) sogar vor einer Niederlage. „Wir haben bis auf eine gute Phase nach der Halbzeit kein gutes Spiel gemacht. Das war über 90 Minuten einfach zu wenig, weshalb wir absolut nicht zufrieden sind“, resümierte Florian Moos, Torwart und einer von drei Trainern der SG Arzfeld.
Arzfeld: Moos – Ewerz (64. Ewen), J. Propson, M. Lempges (74. Juchmes), Trenz, Schmitz, Morgens (59. Johannes Lempges), B. Propson, Bisschops (67. Jakob Lempges), Mayers, Antony (74. Biewald)
Hochwald: Bettendorf – Lauer, Mohsmann, Diop, Paulus, Burg, Weber, Arifi, Bidon, Lenz, Hemmes
Schiedsrichter: Luis Herrig (FSV Salmrohr)
Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Dylan Diop (65., ET.), 1:1 Julian Bidon (68.)
Bes. Vork.: Rote Karte für Hochwalds Muhamet Arifi (37.) wegen Handspiels
SG Schneifel – TuS Kirchberg ⇥2:1 (0:1)
Tim Müller brachte die Gäste gegen personell arg gebeutelte Gastgeber mit einem Abstauber in Führung (11.). Noch vor der Pause sah Kevin Engelmann vom TuS Kirchberg wegen wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte. Die Überzahl wussten die Hausherren zu nutzen und drehten die Partie durch einen Doppelschlag von Simon Reetz (57., 59.), der beide Treffer per Kopf erzielte. Kurios: Nach dem Schlusspfiff sahen zwei weitere Akteure der Gäste aufgrund Beleidigungen beziehungsweise Handgreiflichkeiten gegenüber dem Unparteiischen die Rote Karte. „Drei Jungs von der zweiten Mannschaft haben bei uns in der Startelf gestanden. In der Halbzeit musste ich sie rausnehmen, da unsere zweite Mannschaft ebenfalls am Abend auswärts gespielt hat. Die Jungs sind dann nach Olzheim gefahren und haben dort auch noch am selben Abend in der A-Klasse gespielt. Hinten raus wurde die Partie sehr hitzig. Da hatten wir reihenweise Großchancen“, sagte Stephan Simon, Trainer der Sportgemeinschaft, der sich kurz vor Schlus auch noch einwechselte.
Schneifel: Koziol – Pidde, Görres, Davis Spruds (90. Simon), Reetz, Dans Spruds, Zeimmes (77. Gangolf), Bück, Lachmann (46. Kerner), Diehl (46. Heck), Hoffmann (46. Stolz)
Schiedsrichter: Moritz Schillo (Longuich)
Zuschauer: 189
Tore: 0:1 Tim Müller (11.), 1:1, 2:1 Simon Reetz (57., 59.)
Bes. Vork.: Gelb-Rot für Kirchbergs Kevin Engelmann (45.+3), Süleyman Özer und Dennis Schröder (ebenfalls Kirchberg) sehen nach dem Abpfiff wegen Beleidigungen und Handgreiflichkeiten gegenüber dem Schiedsrichter die Rote Karte.
FV Rübenach – SV Eintracht Trier II ⇥0:3 (0:1)
Im Duell der beiden Aufsteiger feierte die Zweitvertretung aus Trier einen 3:0-Auswärtssieg und grüßt nun vom vierten Tabellenplatz. Soumah Morlaye erzielte die Führung nach einem Freistoß per Drehschuss (32.). Nach einem Schnittstellenpass von Inza Yere erhöhte Chris Filipe (65.). Sein zweites Tor markierte Morlaye nach einem Chipball von Yere (75.). Trier-II-Trainer Holger Lemke konstatierte: „Hinten raus haben wir klar gewonnen. Aber in der ersten Hälfte agierte Rübenach sehr defensiv. Sie machten uns das Leben mit einem 5-4-1-System schwer, da wir unsere Schnelligkeit erst in der zweiten Hälfte ausspielen konnten. Unser Torwart zeichnete sich in der 80. Minute mit einer Parade aus. Ansonsten haben wir defensiv nichts zugelassen.“
Trier: Karas – Erasmy, Schuch (72. Schmid), Yavuz, Kushnarenko, Morlaye, Filipe (70. Rotundu), Hoffmann, Stepanchenko (80. Braick), Maurer, Yere
Schiedsrichter: Dominik Bräunche (Mittenaar) – Zuschauer: 130
Tore: 0:1, 0:3 Soumah Alkaly Morlaye (32., 75.), 0:2 Chris Filipe (65.)
SV Laubach – SV Rot-Weiss Wittlich ⇥1:3 (0:1)
Wittlich führte zur Pause mit 1:0 nach einem Tor von Mohammad Rashidi (26.). Die Gastgeber waren gefühlt noch in der Pause, als Rashidi keine 120 Sekunden nach Wiederanpfiff nach einem Heber aus 35 Metern erneut jubelte. Rene Hanke erzielte für Laubach den Anschlusstreffer (80.), der eingewechselte Maximilian Uhlig machte mit dem 3:1 (89.) alles klar.
Wittlich: Berhard – Rashidi (75. Tonner), Rizvani (87. Littau), Kahyaoglu, Bibaku (57. Uhlig), Bayraktar, Klein, Habbouchi, Ercan (61. Saim), Lauer (83. Harig), Moroz
Schiedsrichter: Adrian Ax (Oberzissen) – Zuschauer: 220
Tore: 0:1, 0:2 Mohammad Rashidi (26., 47.), 1:2 Rene Hanke (80.), 1:3 Maximilian Uhlig (89.)