2026-04-16T10:11:10.190Z

Allgemeines

Drama im Topspiel: Aramäer schenken Spitze in der Nachspielzeit her

Bezirksliga Franken: Die Übersicht aller Partien des 23. Spieltags

von Timo Babic · Heute, 18:15 Uhr · 0 Leser
– Foto: Marcel Becker

Am 23. Spieltag der Bezirksliga Franken hat sich das Rennen an der Spitze weiter zugespitzt. FSV Schwaigern, Aramäer Heilbronn und FC Union Heilbronn liegen nun alle bei 48 Punkten, während dahinter TG Böckingen, Sportfreunde Lauffen und TSV Pfedelbach um den Anschluss kämpfen. Es war ein Spieltag voller Wucht, Wendungen und später Entscheidungen – mit einem denkwürdigen Kantersieg des FC Union Heilbronn und mehreren Partien, die erst in der Schlussphase ihre Richtung fanden.

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Der TSV Pfedelbach hat sich in einem hochspannenden Duell mit 3:2 gegen den FSV Friedrichshaller SV durchgesetzt und bleibt mit nun 41 Punkten im engen Verfolgerfeld. Für die Gäste ist die Niederlage ein Rückschlag, weil der Abstand nach oben weiter wächst. Vor 150 Zuschauern entwickelte sich eine Partie mit mehreren Wendungen und großer Dramatik bis in die Schlussminuten.

Sebastian Hack (3.) brachte Pfedelbach früh in Führung, ehe Marco Bickel (24.) ausglich. Nach dem Seitenwechsel drehte Marvin Knoll (63.) die Partie zunächst zugunsten des FSV Friedrichshaller SV, doch Fabian Großer (76.) stellte wieder auf Gleichstand. Den späten Siegtreffer erzielte schließlich Adrian Reck (89.). Schiedsrichter Tim Hägele leitete eine Begegnung, in der Pfedelbach kühlen Kopf behielt und spät belohnt wurde.


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Im Kellerduell hat sich weder die SG Stetten/Kleingartach noch Sportfreunde Untergriesheim entscheidend Luft verschafft. Das 1:1 hilft beiden nur bedingt. Untergriesheim steht nun bei 23 Punkten, Stetten/Kleingartach bei 20. Der Druck im Tabellenkeller bleibt damit hoch, und gerade für die Gastgeber war dieses Heimspiel eine große Chance, näher heranzurücken.

Vor 193 Zuschauern brachte Rinim Ukehaxhaj (18.) die Gäste früh nach vorn. Stetten/Kleingartach stemmte sich gegen die drohende Niederlage und fand nach der Pause die Antwort: Elias Bechtel (51.) traf zum 1:1-Endstand. Schiedsrichter Markus Kurz erlebte eine umkämpfte Partie, in der beide Mannschaften alles investierten, am Ende aber mit einem Ergebnis leben mussten, das die Sorgen kaum kleiner macht.

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Was für ein spätes Ausrufezeichen für SG Sindringen/Ernsbach. Gegen die favorisierten Sportfreunde Lauffen gelang ein 1:0, das im Abstiegskampf von enormem Wert sein kann. Sindringen/Ernsbach verbessert sich auf 29 Punkte und verschafft sich etwas Luft. Für Lauffen ist die Niederlage bitter, weil der Klub bei 41 Punkten stehen bleibt und den Kontakt zur Spitzengruppe nicht verkürzen konnte.

Lange sah alles nach einem zähen, torlosen Nachmittag aus. Doch in der Nachspielzeit brach der Jubel los: Kevin Heupel (90.+3) erzielte den entscheidenden Treffer. Es war ein spätes Tor mit großer Wirkung – eines jener Tore, die eine ganze Woche verändern können. Sindringen/Ernsbach feierte einen Sieg der Geduld und des Glaubens, Lauffen musste eine schmerzhafte Last-Minute-Niederlage hinnehmen.

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Der FC Union Heilbronn hat mit dem 9:1 beim TSV Botenheim ein wuchtiges Signal im Titelrennen gesetzt. Mit nun 48 Punkten bleibt der Klub punktgleich mit FSV Schwaigern und Aramäer Heilbronn ganz vorne dabei. Für Botenheim war es dagegen ein Nachmittag zum Vergessen. Spätestens nach der Gelb-Roten Karte gegen Philipp Matyssek (46./TSV Botenheim/) kippte die Partie endgültig.

Die Gäste trafen beinahe im Minutentakt: Muhammed Mert Gürbüz (25., 51.), Nebojsa Simikic (56., 63.), Luciano Gruosso (74.), Mirnis Salija (77.), Salvatore Buttafuoco (84.), Deniz Baydin (85.) und Kevin Herrmann (88. Foulelfmeter) schraubten das Ergebnis in absurde Höhe. Für Botenheim traf nur Gbenga Daniel Adekoya (81.) zum zwischenzeitlichen 1:6. Vor 80 Zuschauern zerlegte Union Heilbronn seinen Gegner mit brutaler Konsequenz.

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Das Spitzenspiel hielt die Tabelle maximal eng. Aramäer Heilbronn und FSV Schwaigern trennten sich 1:1, sodass beide Mannschaften nun 48 Punkte aufweisen – genauso wie FC Union Heilbronn. Viel dichter kann ein Aufstiegsrennen kaum sein. Vor 502 Zuschauern war in dieser Partie alles zu spüren: Intensität, Bedeutung und der Druck eines direkten Duells um ganz oben.

Jermaine Wesley (5.) brachte die Gastgeber früh in Führung, doch Johannes Ebner (33.) glich für den FSV Schwaigern aus. In der Schlussphase bot sich Aramäer Heilbronn sogar noch die große Chance auf den Sieg, doch David Gotovac scheiterte in der 90. Minute mit einem Foulelfmeter. Schiedsrichter Lauritz-Philipe Hafner leitete ein Spiel, das keinen Sieger fand, aber die Spannung im Titelrennen noch einmal deutlich erhöhte.

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Die SGM Mulfingen/Hollenbach hat ihre aufsteigende Form bestätigt und beim Tabellenletzten SGM TSV Markelsheim/SV Elpersheim mit 2:1 gewonnen. Damit stehen die Gäste nun bei 33 Punkten und festigen ihren Platz im Mittelfeld. Für die Gastgeber bleibt die Lage mit acht Punkten trostlos. Wieder war die Aufgabe greifbar, wieder blieb am Ende nichts Zählbares.

Die Gäste legten früh den Grundstein: Mario Beez (5.) traf zum 0:1, Nicola Kutirov (32.) erhöhte noch vor der Pause. Marcel Karausch (45.) verkürzte zwar kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 1:2 und hielt die Hoffnungen der Heimelf am Leben, doch mehr gelang nicht mehr. Mulfingen/Hollenbach brachte den Vorsprung über die Zeit und belohnte sich mit einem wichtigen Auswärtssieg.

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Das war ein Auswärtssieg mit Wucht und Klarheit. Der SV Wachbach überrumpelte TG Böckingen mit zwei frühen Treffern und gewann 2:0. Für Wachbach ist das ein enorm wertvoller Erfolg im Tabellenmittelfeld, der die Mannschaft auf 30 Punkte hebt. Böckingen verpasste dagegen die Chance, Boden auf das Führungsduo gutzumachen, und bleibt bei 41 Punkten.

Die Partie war praktisch nach zehn Minuten in eine Richtung gedrückt. Jannik Wolfarth (8.) erzielte das 0:1, Felix Gutsche (10.) legte sofort nach. Böckingen fand anschließend keinen Weg zurück in dieses Spiel. Der frühe Doppelschlag bestimmte alles, was folgte. Wachbach verteidigte den Vorsprung konsequent und nahm drei Punkte mit, die in dieser Phase der Saison spürbar Gewicht haben.

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Der TSV Erlenbach hat im direkten Kellerduell ein deutliches Zeichen gesetzt. Beim TSV Neuenstein gewann die Mannschaft mit 4:1 und zog in der Tabelle auf 23 Punkte davon. Für Neuenstein wird die Lage nach dieser Niederlage immer prekärer. Der Aufsteiger bleibt bei 20 Punkten stehen und muss zusehen, wie ein unmittelbarer Konkurrent enteilt.

Dabei begann die Partie für die Gastgeber ideal: Swen Heer (18.) traf zum 1:0. Doch Erlenbach reagierte mit Nachdruck. Marcel Karle (37.) glich noch vor der Pause aus, danach entschieden Tobias Stricker (47.), Felix Steinmetz (50.) und Marcel Varga (80.) die Begegnung. Es war ein kraftvoller Turnaround der Gäste – und eine Niederlage für Neuenstein, die im Abstiegskampf besonders weh tut.

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