
Außenseiterrolle klar verteilt: Der TuS Drakenburg gastiert beim VfR Evesen – und steht vor einer der schwierigsten Aufgaben der Saison.
Für den TuS Drakenburg steht im Nachholspiel des 16. Spieltags der Bezirksliga Hannover eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe an. Am Donnerstagabend ist die Mannschaft beim Tabellenzweiten VfR Evesen gefordert, der mit 62 Punkten weiter im Aufstiegsrennen liegt.
Die Ausgangslage könnte kaum deutlicher sein. Während Evesen zuletzt mit einem 3:0-Erfolg gegen den FC Gessel-Leerssen seine starke Form bestätigte, musste Drakenburg beim 1:2 gegen den RSV Rehburg einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen und steht mit 22 Punkten auf Rang 13.
Trainer Stefan Czyborra macht keinen Hehl aus der schwierigen Situation. „Jetzt haben wir ein schweres Programm mit Spielen gegen Evesen und Twistringen. Da kann man sich vorstellen, wie schwierig diese Spiele werden.“ Die Erwartungshaltung ist entsprechend gedämpft: „In unserer aktuellen Verfassung kann man nicht davon ausgehen, dass wir da viel holen.“
Dennoch sieht Czyborra seine Mannschaft nicht chancenlos. „Wir müssen versuchen, die Spiele gut zu gestalten und die kleine Chance, die man immer hat, vielleicht zu nutzen und einen Gegner zu ärgern.“
Zusätzliche Probleme ergeben sich aus der personellen Situation. „Personell sieht es bei uns überhaupt nicht gut aus“, sagt der Trainer. Neben Verletzungen und einer Sperre fehlen weitere Spieler, sodass Drakenburg mit einer stark veränderten Mannschaft antreten muss: „Wir fahren also mit einer Notelf nach Evesen.“
Immerhin gibt es auch leichte Entlastung. „Positiv ist, dass ein, zwei Spieler zurückkommen“, so Czyborra, der unter anderem auf die Rückkehr von Gabriel Czyborra hofft.
Die Aufgabe bleibt dennoch enorm. Evesen zählt zu den konstantesten Mannschaften der Liga und wird seiner Favoritenrolle gerecht werden wollen. Für Drakenburg geht es daher vor allem darum, defensiv stabil zu stehen und die wenigen sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen.
Trotz der schwierigen Ausgangslage hält Czyborra am Glauben fest. „Diese kleine Chance, die man immer hat, auch gegen Mannschaften wie Evesen oder Twistringen, müssen wir nutzen.“ Und ergänzt: „Wir müssen es ihnen so schwer wie möglich machen und dann schauen, ob wir vielleicht eine Überraschung schaffen können.“