2026-04-16T10:11:10.190Z

Allgemeines

Drakenburg ohne Druck gegen Bückeburg

Nach Niederlagenserie geht der TuS als Außenseiter ins Heimspiel

von red · Heute, 18:25 Uhr · 0 Leser
– Foto: Philipp Reichelt

Für den TuS Drakenburg wird das Heimspiel gegen den VfL Bückeburg am 24. Spieltag der Bezirksliga Hannover zur nächsten schwierigen Aufgabe. Nach der 0:1-Niederlage gegen den SV Heiligenfelde steckt die Mannschaft mit 22 Punkten auf Rang 13 weiterhin im Abstiegskampf.

Die Ausgangslage vor dem Duell mit dem Tabellendritten ist klar. „Wir sind jetzt am Tiefpunkt angekommen. Schlimmer geht’s von den Spielen her eigentlich nicht mehr“, sagt Trainer Stefan Czyborra. Entsprechend niedrig sind die Erwartungen von außen: „Da haben wir eigentlich nichts zu verlieren, weil kaum einer glaubt, dass wir etwas holen.“

Gerade daraus will Czyborra eine Chance ableiten. „Deshalb sollen die Jungs ohne Druck auf den Platz gehen“, so der Trainer. Der Ansatz ist bewusst pragmatisch: „Wir versuchen, stabil zu stehen, die Reihen tief zuzumachen und die wenigen Chancen, die wir uns erarbeiten, auch zu nutzen.“

Dass diese Herangehensweise notwendig ist, zeigt der Blick auf den Gegner. „Bückeburg hat gezeigt, wie stark sie sind“, sagt Czyborra. Mit 41 Punkten rangiert der VfL Bückeburg im oberen Tabellendrittel und reist trotz der jüngsten 1:2-Niederlage beim RSV Rehburg als Favorit an.

Für Drakenburg geht es daher vor allem um defensive Stabilität und Effizienz. „Erstmal versuchen wir, kein Gegentor zu kassieren und dann unsere Chancen nach vorne zu suchen“, erklärt Czyborra. Die Hoffnung liegt auf wenigen, aber klar ausgespielten Aktionen: „Aus den wenigen Möglichkeiten vielleicht ein, zwei Tore machen. Dann schauen wir weiter.“

Die personelle Situation erschwert die Aufgabe zusätzlich. „Tim Rieckhof wird uns fehlen, er hat einen Kreuzbandriss“, sagt Czyborra. Zudem fallen weitere Spieler aus oder sind angeschlagen: „Dennis Faust hat muskuläre Probleme an der Wade, Steffen Thies pausiert wegen Achillessehnenbeschwerden. Eric Sänger ist krank, Gabriel Czyborra und Niklas Mann sind gesundheitlich angeschlagen.“

Dennoch bleibt der Trainer bei seiner Linie. „Wir gucken, ob wir Bückeburg ärgern können oder vielleicht einen Punkt holen.“