
Der TSV Dorfen enttäuscht gegen das Kellerkind. Die Offensive blieb blass, nur der Torhüter glänzte mit Paraden.
Mit einem 0:0 mussten sich die Fußballer des TSV Dorfen gegen den Tabellenvierzehnten FC Töging zufrieden geben. Ein gerechtes Ergebnis in einer Partie auf mäßigem Niveau.
Insbesondere vom TSV Dorfen hatten sich die Zuschauer nach der 2:5-Pleite in Peterskirchen mehr erwartet. Aber wie schon seit einiger Zeit taten sich die Isenstädter wieder schwer. Die ersten 45 Minuten hatten sie zwar mehr Ballbesitz, aber es sprang nichts dabei heraus. Die klareren Möglichkeiten hatten die Gäste, die mit wenigen, aber schnellen Kontern den TSV überraschten. So entwischte Julian Scherer der TSV-Abwehrreihe auf der rechten Seite. Maximilian Grichtmaier musste sein ganzes Können aufbieten, um per Faustabwehr zur Ecke zu klären (12.).

Die Dorfener versuchten einen geordneten Spielaufbau, der aber meist zu behäbig ausfiel. Zudem fabrizierten sie immer wieder leichtsinnige und unverständliche Fehlpässe. Waren sie dann doch einmal durch, scheiterten sie mit dem letzten Pass. Die Gäste störten konsequent und wirksam alle Versuche der Dorfener.
Dann war der Ball plötzlich im TSV-Tor. Nach einer Freistoßflanke von links konnte Pascal Kpohomouh aus sechs Metern einköpfen. Zum Glück für die Isenstädter stand er dabei im Abseits, sodass der Treffer zurückgenommen wurde (32.). Die einzige Dorfener Chance: Florian Brenninger kam in zentraler Position frei zum Schuss, zielte aber direkt in die Arme von Torhüter Michael Sennefelder (35.).
Nach dem Wiederanpfiff das gleiche Bild: Die Isenstädter standen mit ihrer Abwehrreihe relativ sicher, aber nach vorn fiel ihnen nahezu nichts ein. Ein Lattenknaller nach einem schnellen Gegenangriff vom eingewechselten Berat Uzun überraschte den TSV (53.). Grichtmaier wäre geschlagen gewesen. Und wieder stand der Goalie im Mittelpunkt. Mit einer Glanzparade konnte er eine Bombe von Erich Kirchgeßner zur Ecke abwehren (55.). Einen Kopfball von Alois Eberle nach einer Flanke von Felix Blaha meisterte dann Sennefelder bravourös zur Ecke ab (69.).
Diese Begegnung hatte keinen Sieger verdient gehabt. Den Dorfenern fiel in der Offensive wenig bis gar nichts ein, Töging tat, was es konnte. Schiedsrichter Poul Kaminski (SG 1899 Striegistal) passte sich bei vielen Entscheidungen dem Level der Begegnung an.