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Spielbericht

Doppelte Freude beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen - Robin Reiter wechselt von Unterammergau

Erster Testspielsieg in Aubing

von Oliver Rabuser · 30.06.2025, 05:12 Uhr · 0 Leser
Angriff unterbunden: Der Ex-Murnauer Lukas Pfefferle räumt vor der Abwehr des 1. FC auf.
Angriff unterbunden: Der Ex-Murnauer Lukas Pfefferle räumt vor der Abwehr des 1. FC auf. – Foto: Oliver Rabuser

Im zweiten Testspiel hat es mit dem ersten Sieg geklappt: Bei Ligakonkurrent SV Aubing behielten die Landesliga-Fußballer des 1. FC Garmisch-Partenkirchen am Samstag knapp mit 2:1 die Oberhand.

Markus Ansorge war nicht nur wegen der erkennbaren Steigerung gegenüber der 1:4-Pleite gegen den TSV Landsberg angetan, er darf sich auch über einen weiteren Zugang freuen.

Ansorge zeigt sich begeistert von Robin Reiters Zusage. „Er hat eine unglaubliche Dynamik, ist stark am und gegen den Ball. Genau das, was wir im Zentrum noch brauchen.“ Der FC-Coach spricht gar vom „nächsten Level“, auf das der Unterammergauer seiner Elf helfen werde. In Aubing war Reiter noch nicht im Einsatz. Galt ebenso für Moritz Müller, Noah Pawlak, Jakob Jörg und Lukas Kunzendorf. Dennoch war das Spiel der Gäste recht ordentlich anzusehen.

Debütant Philipp Solleder war auf mehreren Positionen bemüht, Lukas Pfefferle kontrollierte den Bereich vor der Abwehrkette. „Seine schmächtige Statur macht gar nichts“, urteilt Ansorge über den „wendigen und aggressiven“ Pfefferle. Und auch was Solleder angeht, ist der 58-Jährige felsenfest davon überzeugt, dass er seine Landesliga-Reife bald unter Beweis stellen wird.

Das Extralob heimste aber Jakob Erhard ein. Er stand zwischen den Pfosten seinen Mann wie ein alter Hase. Nicht nur aufgrund des gehaltenen Foulelfmeters im zweiten Abschnitt. Gerade als die Aubinger in der ersten halben Stunde des Öfteren vor ihm auftauchten, verkürzte er geschickt den Winkel oder glänzte mit blitzschnellen Reaktionen. „Geiler Kicker, junger Kerl und endlich ein Garmischer“, beschreibt Ansorge den Perspektivkeeper, dem er „ungeheure Qualitäten“ bescheinigt.

Wechsel perfekt: Robin Reiter verlässt Unterammergau.
Wechsel perfekt: Robin Reiter verlässt Unterammergau. – Foto: AK

Erhards Reifeprozess dauert ebenso an, wie die Bemühungen des gesamten Teams, das neue Spielsystem zu verinnerlichen. Ansorge strebt einen Weg fern des Aktionismus an. „Wir wollen alles spielerisch lösen, das dauert aber.“ Gut zu erkennen beim Treffer zum 0:1, als eine Unaufmerksamkeit der Hintermannschaft bestraft wurde. Nach Solleders Lattenknaller war es dann Momo Ndiaye, der eine Freistoßflanke des Ex-Peißenbergers zum Ausgleich einnickte. Unmittelbar nach Seitenwechsel markierte Quirin Wellenstein dann den Endstand.