
Für den ambitionierten SC Frintrop 05/21 hätte der Saisonauftakt kaum besser gelingen können, gegen den FSC Kettwig gelang dem Vorjahres-Dritten ein ungefährdeter 7:1-Kantersieg am ersten Spieltag. Auch im ersten Auswärtsduell bei Fortuna Bredeney startet der Aufstiegsanwärter gut rein, führt bereits nach fünf Minuten mit 1:0. Doch nach einer halben Stunde kommt es zu einem heftigen Zusammenprall zwischen dem gegnerischen Schlussmann und Frintrop-Stürmer Robin Radtke, bei welchem sich Letzterer das Schienbein bricht. Zu aller Ungunst verspielen die Gäste anschließend noch eine zweimalige Führung und trennen sich am Ende 2:2-Remis.
Durch Treffer von Mittelfeld-Akteur David Laskowski und Stürmer Shamon Hakimi führte der SC Frintrop im Duell beim FC Bredeney gleich zweimal, konnte diese allerdings schlussendlich nicht über die Zeit bringen. Durch einen späten Ausgleichstreffer von Bredeney-Joker Marvin Löwenberg endet die Partie 2:2. Doch das Ergebnis ist im Anschluss inbesondere für die Gäste nur nebensächlich, zu groß ist die Sorge um Offensivmann Robin Radtke. Wie sich anschließend herausstellt, hat sich der 23-Jährige beim Zusammenprall in der 30. Minute einen Schienbeinbruch zugezogen und wird demzufolge lange fehlen.
Beim Stand von 1:0 für die Gäste aus Frintrop kam es nach einer halben Stunde Spielzeit zu besagtem Zusammenprall zwischen Bredeney-Schlussmann Daniel Stuart London und Frintrop-Stürmer Radtke, der folglich unter starken Schmerzen den Platz verlassen musste und sofort ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Offensiv-Akteur, der beim 7:1-Kantersieg in der Vorwoche dreifach traf, wurde anschließend gleich zweimal operiert, fällt mit einem Schienbeinbruch nun monatelang aus. Ein bitterer Verlust für den SC Frintrop, was auch Cheftrainer Kevin Voß klarstellt:
„Das ist für uns leider eine echte Schwächung. Robin ist einer unserer besten Spieler“, bedauert der 36-jährige Übungsleiter nach Spielende gegenüber der WAZ den langen Ausfall seines Stürmers. Mit Radtke, der in der vergangenen A-Liga-Spielzeit auf 13 Scorer in 23 Einsätzen kommt, muss der Chefcoach nun für lange Zeit auf einen absoluten Stammspieler in der Offensive verzichten. Dass der SC die Führung bei der Fortuna schlussendlich noch aus der Hand gibt, wiegt vor diesem Hintergrund besonders schwer: „Kurz vor dem Ende so einen Nackenschlag hinnehmen zu müssen, ist natürlich extrem bitter“, ordnet Voß den entscheidenden Gegentreffer in der 89. Spielminute ein.
Auf den Chefcoach und seine Mannschaft wartet bereits am Donnerstagabend die nächste Aufgabe, wenn es in der ersten Runde des Kreispokal Essen gegen C-Ligist DJK RSC Essen geht. Auch ohne Radtke eine Pflichtaufgabe für Frintrop, schließlich kickt der RSC zwei Spielklassen unter dem Aufstiegsanwärter der A-Kreisliga. Anschließend geht es dann im nächsten Ligaauftritt auswärts zu Alemannia Essen, ehe eine Woche darauf das Heimduell mit TuS Holsterhausen ansteht.
