2025-12-17T10:26:01.779Z

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– Foto: FuPa Stuttgart

Döhren will den Bann brechen – erster Auswärtssieg im Visier

Nach Niederlagen gegen Burgdorf und Ramlingen soll in Stelingen der Trend gestoppt werden

Am Sonntag (21. September, 15 Uhr) steht für die SpVgg Niedersachsen Döhren der nächste Prüfstein in der Bezirksliga 2 Hannover an. Beim formstarken TSV Stelingen will das Team von Trainer Patrick Heldt nicht nur Wiedergutmachung für die jüngsten Niederlagen betreiben, sondern auch endlich den ersten Auswärtssieg der Saison feiern.

„Wenn man sich die Tabelle anguckt, ist das wohl ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt Heldt mit Blick auf die Konstellation: Stelingen steht mit zwölf Punkten auf Rang fünf, Döhren folgt mit zehn Zählern auf Platz acht. Viel trennt die beiden Mannschaften derzeit nicht – und doch wirkt die Formkurve unterschiedlich.

Döhren lässt sich gute Ansätze zu oft aus der Hand nehmen

Zuletzt verspielte die SpVgg gegen Tabellenführer Ramlingen/Ehlershausen II eine starke Anfangsphase. Florian Koch hatte Döhren früh in Führung gebracht, ehe individuelle Fehler den Gegner ins Spiel zurückbrachten. „Das ist im Moment leider auch ein Fazit unseres Spiels: gute Phasen – aber entscheidende Fehler“, bilanzierte Heldt.

Auch in Burgdorf hatte Döhren zur Halbzeit 2:0 geführt – und am Ende doch 2:3 verloren. Auswärts steht das Team noch ohne Punkt da. Zwei Spiele, zwei Niederlagen – das soll sich ändern. „Das muss sich und soll sich auch ändern und hoffentlich schon am kommenden Sonntag.“

Stelingen zuletzt mit Last-Minute-Sieg

Ein Selbstläufer wird das allerdings nicht: Der TSV Stelingen holte zuletzt mit 4:3 beim Blauen Wunder drei wichtige Punkte – und das trotz dreimaligem Rückstand. Demba Balde Djitte avancierte dabei mit einem Hattrick zum Matchwinner, in der 90. Minute sorgte Jonathan Mai für den umjubelten Siegtreffer.

Trainer Heldt erwartet daher einen Gegner, „der über Verbalität, Kampf und Geschlossenheit kommt – aber eben auch Fußball spielen will“. Ein Umstand, der Döhren entgegenkommen könnte: „Das wollen wir natürlich auch.“

Kader nahezu komplett – Heldt mit positiver Grundstimmung

Personell kann Heldt nahezu aus dem Vollen schöpfen. Ein, zwei Spieler seien angeschlagen oder abwesend, grundsätzlich sei die Mannschaft aber gut aufgestellt. Die Trainingswoche verlief ordentlich, das Selbstvertrauen scheint trotz der Rückschläge intakt. „Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Stelingen“, so Heldt. Auch aus persönlicher Sicht ist die Partie für ihn besonders: „In Stelingen ist am Rand immer viel los – das macht das Ganze noch attraktiver.“

Für Döhren ist es mehr als nur ein Auswärtsspiel. Es ist die Chance, den Anschluss ans obere Tabellendrittel nicht zu verlieren – und ein Ausrufezeichen zu setzen. Dafür braucht es diesmal vor allem eines: Gier – und 90 konzentrierte Minuten.

Aufrufe: 018.9.2025, 14:32 Uhr
ckAutor