2026-04-10T07:15:08.667Z

Allgemeines

Döhren gewarnt vor Schlusslicht

Lehrte reist mit Trotz und Hoffnung zum Tabellenfünften

von red · Heute, 11:03 Uhr · 0 Leser
– Foto: Niedersachsen Döhren

Die Rollen sind verteilt, die Deutung bleibt vorsichtig. Wenn die SpVgg Niedersachsen Döhren am Samstag den SV 06 Lehrte empfängt, spricht vieles für die Gastgeber – und doch mahnt Trainer Patrick Heldt zur Zurückhaltung.

„Es spielt der Tabellenfünfte gegen den Tabellenletzten“, sagt Heldt – und ergänzt: „Wir sind gewarnt und können nicht denken, dass wir das Spiel im Vorbeigehen gewinnen.“ Nach dem 2:1-Erfolg beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide II geht Döhren mit 41 Punkten in die Partie. Die Zielsetzung ist klar formuliert: „Für uns gilt im Heimspiel die klare Vorgabe, einen reifen und guten Auftritt hinzulegen und die drei Punkte in Döhren zu behalten.“

Die Vorbereitung verlief planmäßig: „Sind top vorbereitet, hatten über Ostern frei. Die Jungs konnten sich ein bisschen erholen und seit dieser Woche sind wir wieder zurück im Geschäft.“ Auch personell sieht sich Heldt gut gerüstet: „Wir werden mehr oder weniger die volle Kapelle an Bord haben. Trotzdem haben wir die Qual der Wahl und können aus dem Vollen schöpfen.“

Gleichzeitig verweist er auf die Qualitäten des Gegners: „Die letzten Ergebnisse sind ein Warnsignal.“

Lehrtes Trainer Dennis Spiegel nimmt die Außenseiterrolle bewusst an: „Uns erwartet am Samstag ein absoluter Top-Gegner, eine Mannschaft aus dem oberen Drittel mit Aufstiegsambitionen.“ Dennoch zieht er Zuversicht aus dem Hinspiel: „Ich nehme aber auch vieles aus dem Hinspiel mit, wo wir sie ärgern konnten, lange 1:0 geführt haben.“

Nach der 1:2-Niederlage gegen die SG Blaues Wunder Hannover blickt Spiegel zurück: „Am letzten Wochenende hätten wir eigentlich als Sieger vom Platz gehen müssen.“

Die tabellarische Situation interpretiert er offensiv: „Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass mit uns keiner mehr rechnet. Das werden wir als Vorteil nutzen.“

Die Marschroute formuliert er klar: „Dann wollen wir es Döhren, wie im Hinspiel, so schwer wie möglich machen und sind davon überzeugt, eine Überraschung zu schaffen und uns im Rennen zu halten. Das ist unser Fahrplan fürs Wochenende.“

Ein Spiel also, in dem die Rollen verteilt sind – und das dennoch erst gespielt werden muss.