Markus Stigler ist „alter“ und neuer Trainer des DJK-SV Lengenfeld.
Markus Stigler ist „alter“ und neuer Trainer des DJK-SV Lengenfeld. – Foto: Katrin Mayer

DJK SV Lengenfeld stellt die Weichen

Der A-Klassist baut auch in Zukunft auf die Dienste seines Trainers Markus Stigler. In der Restsaison will man vorne mit dranbleiben.

Eine frühzeitige und zugleich zukunftsweisende Richtung hat die DJK-SV Lengenfeld eingeschlagen. Der Sportverein und Trainer Markus Stigler verlängern die Zusammenarbeit über die aktuelle Saison hinaus. Derzeit nimmt die erste Mannschaft im Spielbetrieb der A-Klasse 4 im Kreis Regensburg den zweiten Tabellenplatz ein und möchte so lange wie möglich im Rennen um den Aufstieg in die Kreisklasse dabeibleiben.

Wie Abteilungsleiter Josef „Sepp“ Spielvogel erklärte, war es eine gemeinsame Entscheidung der Vorstandschaft und der Abteilungsleitung sowie der Spieler, die Zusammenarbeit mit Markus Stigler ein weiteres Jahr zu verlängern. Der bisherige, erfolgreiche Weg mit einer jungen, hungrigen Mannschaft soll weiterverfolgt werden, so zweiter Vorstand Herrmann Uhl.

Zu Beginn dieser Zusammenarbeit in 2018 war das Ziel einfach gesteckt: Eine junge Truppe mit viel Teamgeist auf die Beine zu stellen. Bisher wurde das ganz gut in die Realität umgesetzt. In der Saison 2018/2019 konnte man überraschend als Tabellenzweiter an der Relegation zur Kreisklasse teilnehmen. So schade es auch war, wurde dieses Spiel verloren. Im Anschluss daran haben die Lengenfelder Kicker in der Saison 2019/2020(2021) mit einem vierten Platz die coronabedingt abgebrochene Saison als abgehakt betrachtet und sich für die aktuelle Runde einiges vorgenommen – mit Erfolg.

Als ein harmonisches und charakterlich einwandfreies Vereinsdasein beschreibt Stigler die Situation in Lengenfeld. Was Rahmenbedingungen, das Umfeld, die Zusammenarbeit mit sämtlichen Vereinsfunktionären und Beteiligten – auch spartenübergreifend - und nicht zuletzt die Art und Weise der aktiven Fußballer angeht, kann man hier schon von einer super Grundlage sprechen, sagt der 43-jährige Übungsleiter. „Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass sich aktive Fußballer so mit dem Verein identifizieren, wie das damals zu meiner vollaktiven Zeit war. Umso schöner, dass man hier noch so etwas verzeichnen und spüren kann“. Mit der zweiten Mannschaft bildet die DJK-SV Lengenfeld eine Spielgemeinschaft mit dem zweiten Anzug des TV 1997 Velburg. „Es ist wichtig, dass man auch ein zweites Team stellen kann, um die Grundlage für das zukünftige Vereinsgeschehen in sämtliche Richtungen aufrechterhalten zu können. Nichts Schlimmeres für einen funktionierenden Verein, als dass aktive Mitglieder dem Sport oder den Vereinen gänzlich den Rücken kehren!“, ließ Stigler weiter wissen.

Die Vorbereitung zur restlichen Saison wollen die Lengenfelder Fußballer Mitte Februar angehen, in der Hoffnung, dass es pandemiebedingt nicht zu weiteren stärkeren Einschnitten kommt, wovon man derzeit aber leider auch irgendwo ausgehen muss. „Wir versuchen wie immer das Beste daraus zu machen“, kommentiert der Lengenfelder Coach abschließend die aktuelle Situation.

Aufrufe: 014.1.2022, 14:37 Uhr
Andreas FriedlAutor

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