Einseitiges Duell: Bezirksligist FC Penzberg (in weißen Trikots) setzte sich gegen die vier Klassen niedriger spielende DJK Penzberg mit 7:0 durch. Letztlich qualifizierte sich aber auch der B-Klassist für die Endrunde. Foto: Halmel
Einseitiges Duell: Bezirksligist FC Penzberg (in weißen Trikots) setzte sich gegen die vier Klassen niedriger spielende DJK Penzberg mit 7:0 durch. Letztlich qualifizierte sich aber auch der B-Klassist für die Endrunde. Foto: Halmel

Oberhausen verzichtet - drei Penzberger Vereine weiter

FC, ESV und DJK ziehen in nächste Runde ein

Neben dem FC und dem ESV zieht auch die DJK ins Finalturnier der Gruppe Mitte ein, da der BSC Oberhausen auf eine Teilnahme verzichtet.

Überraschungen blieben bei den letzten beiden Vorrundenturnieren der Spielgruppe Mitte weitgehend aus. In Penzberg und in Huglfing setzten sich jeweils die höchstklassigen Mannschaften durch.

In der Penzberger Wellenbadhalle hatte erwartungsgemäß der FC Penzberg bei der inoffiziellen Penzberger Stadtmeisterschaft“ die Nase vorn. Im Sechserfeld, dem allein vier Vereine aus Penzberg angehörten, belegte der Bezirksligist in souveräner Manier den ersten Platz. Rang zwei sicherte sich der ESV Penzberg, punktgleich mit dem Stadtrivalen DJK. Diese beiden Teams werden neben dem FC auch in der Endrunde dabeisein, die am kommenden Samstag, 16. Dezember, ab 13 Uhr in der Wellenbadhalle ausgetragen wird. Dass B-Klassist DJK Penzberg bei der Endrunde mitmachen darf, hat er dem BSC Oberhausen zu verdanken. Der Kreisklassist wurde beim Turnier in Huglfing Zweiter und hatte sich somit für das Endturnier am kommenden Wochenende qualifiziert. Die Oberhausener können aus Termingründen jedoch, ebenso wie der drittplatzierte SC Huglfing, in Penzberg nicht antreten. So ging der letzte freie Platz an den Dritten des Turniers in Penzberg.

Der FC Penzberg zählt im Kreis Zugspitze zu den wenigen Vereinen, der die Futsal-Hallenmeisterschaft ernst nimmt. Während andere Mannschaften meist mit einem zusammengewürfelten Haufen ins Turnier gehen, bot der Bezirksligist schon beim Vorrundenturnier in heimischer Halle fast seine Bestbesetzung auf. Von der Stammcrew fehlten lediglich Samir Azizi, Hannes Huber und Marco Hiry. Daher war es ausgemachte Sache, dass sich der FC den ersten Platz nicht nehmen lassen würde. Schon im Auftaktspiel unterstrichen die FC-Kicker ihre Favoritenrolle und ließen dem C-Klassisten SpVgg Maxkron beim 6:0 keine Chance. Gegen den SV Münsing (A-Klasse) folgte ein 4:0-Sieg. Im dritten Spiel gegen den C-Klassisten TSV Iffeldorf geriet der FC überraschend mit 0:1 ins Hintertreffen. Letztlich gewann der Bezirksligist aber ungefährdet mit 4:1. Gegen die DJK Penzberg folgte mit einem 7:0 ein weiterer Kantersieg, ehe es zum Abschluss gegen den Kreisklassisten ESV Penzberg ein wenig spannender wurde. FC-Keeper David Salcher kassierte zwar den zweiten Treffer bei diesem Turnier, unterm Strich aber setzte sich der FC mit 3:1 durch.

Die Eisenbahner ihrerseits gewannen die Auftaktpartie gegen die DJK mit 3:0. Im Anschluss fertigten sie Iffeldorf mit 4:0 ab. Gegen Maxkron kassierte der ESV dann aber eine überraschende 0:1-Niederlage. Die Scharte machte der Kreisklassist mit dem 3:0 gegen Münsing jedoch wett. Bereits vor dem abschließenden Duell mit dem haushohen Favoriten FC Penzberg war dem ESV Platz zwei nicht mehr zu nehmen.

Spannend machte es die DJK Penzberg, die nach den Niederlagen gegen die beiden Stadrivalen FC und ESV unter Zugzwang stand. Siege gegen Maxkron (3:1), Münsing (4:1) und Iffeldorf (2:1) brachten der DJK aber letztlich den dritten Platz, der in diesem Jahr zum Weiterkommen reichte. Rang vier belegte Münsing vor Maxkron und Iffeldorf, das lediglich zwei Unentschieden erreichte und damit mit dem letzten Platz vorlieb nehmen musste.

In der Huglfinger Zweifachhalle war der SV Ohlstadt eine Klasse für sich. Der Kreisligist entschied alle fünf Partien mit deutlichem Vorsprung für sich. Der andere Kreisligist in dieser Gruppe, der TSV Murnau, war lediglich mit der zweiten Garnitur angetreten und schied als Vierter aus. Vor den Murnauern platzierte sich der BSC Oberhausen, der drei Siege holte und zweimal verlor. A-Klassist SC Huglfing belegte mit sieben Punkten hinter dem Nachbarn Rang drei. Der ASV Eglfing (Kreisklasse) wurde mit nur einem einzigen Erfolg und punktgleich mit Schlusslicht VTA Garmisch A-Klasse) Fünfter und damit Vorletzter.

Aufrufe: 13.12.2017, 12:16 Uhr
Roland Halmel - Weilheimer TagblattAutor

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