Auch im Kreis Zugspitze wird der Ligapokal im kommenden Jahr direkt mit der K.o.-Phase weitergeführt.
Auch im Kreis Zugspitze wird der Ligapokal im kommenden Jahr direkt mit der K.o.-Phase weitergeführt. – Foto: Roland Halmel

Ligapokal Zugspitze: Direkter K.o.-Modus ersetzt Tabellenform

Kreis Zugspitze bricht Vorrunde vorzeitig ab

Wie bereits erwartet, kann auch im Kreis Zugspitze der Ligapokal nicht wie geplant fortgeführt werden. Ab 2021 geht es direkt mit der K.o.-Phase weiter.

Landkreis Die Entscheidung kommt nicht ganz überraschend: Der Bayerische Fußballverband (BFV) kann den Spielbetrieb des neu geschaffenen Ligapokal-Wettbewerbs auch im Kreis Zugspitze nicht in der geplanten Form durchführen. „Die hohen Inzidenzzahlen und das dadurch von der Bayerischen Staatsregierung ausgesprochene Spielverbot bis Ende November machen den eigentlich angedachten Ablauf unmöglich“, teilte Heinz Eckl jetzt mit.

Vorrunde des Ligapokals wird ersatzlos abgebrochen

Der Kreisspielleiter aus Altenstadt beruft sich auf einen Passus in den Durchführungsbestimmungen, nach dem in besonderen Fällen – wie beispielsweise jetzt aufgrund der Corona-Pandemie – Änderungen am Ablauf und Modus vorgenommen werden können. Deshalb habe der Kreisausschuss beschlossen, die derzeitige Vorrunde des Ligapokals abzubrechen. „Alle noch nicht absolvierten Partien entfallen ersatzlos“, erklärt Eckl. Außerdem werde im Bereich der Kreisliga und Kreisklasse die mit 28 beziehungsweise 32 Klubs geplante Zwischenrunde gestrichen.

Wettbewerb wird im K.o.-Modus weitergeführt

Stattdessen wurden die Abschlusstabellen in den einzelnen Gruppen anhand einer Quotientenregelung mit Hilfe der Wertung der absolvierten Partien und der amtlichen Tabelle festgelegt (siehe unten). Außerdem wird der Wettbewerb im K.o.-Modus weitergeführt. Die Achtelfinalpaarungen sollen am ersten März-Wochenende 2021 stattfinden. „Dafür qualifizieren sich die Tabellenplätze 1 bis 3 aus alle fünf Gruppen sowie der beste Tabellenvierte aus allen fünf Gruppen“, klärt der BFV-Funktionär. Das Heimrecht wurde den acht Mannschaften mit den besten Quotienten zugesprochen; die Auslosung der Paarungen kam über zwei regional eingeteilte Töpfe zustande.

Finalspiele sollen am Ostersonntag stattfinden

Die Halbfinals sollen am dritten März-Wochenende 2021 ausgetragen werden; die Finalspiele finden am Ostermontag, 5. April 2021, statt. „Die Sieger steigen in die nächsthöhere Liga auf, sofern sie in ihrer bisherigen Spielklasse nicht auf einem Abstiegsplatz in der Tabelle stehen“, sagt der Altenstadter.

Bei sämtlichen Ligapokal-Duellen gilt, dass bei einem Unentschieden nach 90 Minuten das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen muss. Ausnahmefall sind die A-Klassen: Hier möchte der BFV ein zweitägiges Turnier für die Abwicklung von Viertel- und Halbfinalpaarungen ausrichten.

Eckl: „Muss der Ligapokal abgebrochen werden, entfällt zusätzliche Aufstiegsmöglichkeit.“

Allerdings hat sich der Verband vorsichtshalber schon mal für den Fall gewappnet, dass Corona den Spielbetrieb auch im kommenden Jahr noch behindern wird. Eckl: „Muss der Ligapokal in 2021 abgebrochen werden, entfällt diese zusätzliche Aufstiegsmöglichkeit.“

(tw)

Aufrufe: 024.11.2020, 09:06 Uhr
Münchner Merkur (Süd) / Redaktion München SüdAutor

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