Das Derby gegen den SV Schwarzhofen ist für Manuel Löffelmann (in Grün, Mitte) und seinen FC OVI-Teunz eine ganz entscheidende Partie im Kampf um den Klassenerhalt.
Das Derby gegen den SV Schwarzhofen ist für Manuel Löffelmann (in Grün, Mitte) und seinen FC OVI-Teunz eine ganz entscheidende Partie im Kampf um den Klassenerhalt. – Foto: Josef Trummer

Brisantes Derby in Oberviechtach

Der FC OVI-Teunz braucht gegen den SV Schwarzhofen unbedingt Zählbares. Die SpVgg Pfreimd ist gegen die DJK Ensdorf eindeutiger Favorit.

Mit der SpVgg Schirmitz empfängt der TSV Detag Wernberg einen direkten Mitkonkurrenten. Lokalrivale FC Wernberg kann mit einem Sieg gegen den SV Kulmain einen wichtigen Schritt gehen.

Detag Wernb.
2:1
Schirmitz
​Auch wenn es für den TSV Detag Wernberg beim Titelaspiranten in Grafenwöhr nicht zum erhofften Punktgewinn reichte, konnte die Truppe mit ihrer Leistung zufrieden sein. „Wir mussten - wie schon so oft - ersatzgeschwächt antreten und haben Grafenwöhr dennoch alles abverlangt. Vor dieser Leistung muss man den Hut ziehen“, war Trainer Markus Kipry dennoch stolz auf seine Jungs. Dass die Niederlage durch einen zweifelhaften Elfmeter und einem abgefälschten Freistoß herbeigeführt wurde, tat dem Ganzen sein Übriges. Aber an der couragierten Vorstellung lässt sich für das abschließende und überaus wichtige Duell gegen Tabellennachbar SpVgg Schirmitz aufbauen. Mit den Weidener Vorstädtern um Ex-Detag-Coach Josef Dütsch erwarten die Köblitzer einen sehr kampfstarken Gegner, der den 2:1-Hinspielerfolg wiederholen und sich damit aus der Gefahrenzone verabschieden will.

Die Detag-Kicker stehen dagegen nur zwei Punkte vor dem Relegationsplatz und brauchen daher dringend den Dreier, der über den Jahreswechsel etwas Ruhe verschaffen würde. Deshalb warnt Coach Markus Kipry seine Truppe eindringlich vor dem Gast, der zum Beispiel erst vor kurzem die Grafenwöhrer mit 3:0 besiegte. Wie zuletzt wird eine konsequente Abwehrarbeit der Schlüssel zum Erfolg sein, in der Offensive hofft der TSV-Anhang, dass die wiederentdeckte Treffsicherheit kein Strohfeuer war.

Pfreimd
4:0
DJK Ensdorf
Der Rückstand der SpVgg Pfreimd auf Spitzenreiter Grafenwöhr ist letzte Woche erstmal auf fünf Punkte angewachsen - bei einem Spiel weniger. Allein schon deshalb sind im Heimspiel gegen die DJK Ensdorf drei Punkte fest eingeplant. Auch wenn der Fokus aufs eigene Spiel gerichtet sein wird, hoffen Lobinger & Co. zeitgleich auf einen Ausrutscher des Konkurrenten in Hahnbach. Auch wenn die Sache gegen den Tabellenletzten klar scheint, mahnt Spielertrainer Bastian Lobinger davor, die DJK zu unterschätzen: "Im Hinspiel haben wir uns lange schwer getan. Erst mit dem 1:3 in der zweiten Halbzeit war die Ensdorfer Gegenwehr gebrochen." Deshalb erwartet er von Beginn an eine konzentrierte Leistung seiner Elf, um keine Zweifel aufkommen zu lassen, wer das Spielfeld als Sieger verlässt.

FC OVI-Teunz
1:2
Schwarzhofen
Zwar zeigte sich der FC OVI-Teunz zuletzt in Schlicht in verbesserter Form, allerdings standen am Ende erneut null Punkte auf der Habenseite. Dadurch steckt der Aufsteiger weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz und läuft Gefahr, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren. „Wir haben zwar gut begonnen und den Gegner vor Probleme gestellt, doch durch zwei Fehler schenkten wir dem FC Schlicht die ersten Treffer“, ärgerte sich Trainer Mathias Biebl. Dadurch greift der Fusionsverein im Heimspiel gegen den SV Schwarzhofen fast schon nach dem letzten Strohhalm. Der Nachbar ist auch tabellarisch nicht allzu weit vom FCOT entfernt, weshalb ein Sieg doppelt wichtig wäre. Für den Ex-Schwarzhofener Biebl ist die Rollenverteilung dennoch klar: „Der SVS ist - nicht nur aufgrund des Sieges gegen den SC Luhe-Wildenau - der klare Favorit. Trotzdem wollen wir aus unseren Fehlern lernen und im Derby alles geben, damit die Punkte in Oberviechtach bleiben.“ Der FC-Coach hofft, dass Daniel Kellner ins Team zurückkehrt und der Defensive die nötige Stabilität verleiht.

Natürlich weiß aber auch der SV Schwarzhofen um die Bedeutung dieses Spiels, denn durch eine Niederlage würden die Blau-Weißen wieder in den Abstiegssumpf gezogen. Die Zielsetzung von Trainer Michael Hartlich ist daher klar: „Wir wollen uns auf unsere Stärken besinnen und unser Spiel durchziehen, damit wir die drei Punkte mitnehmen können. Wir wissen aber auch, dass das nicht einfach wird, denn Mathias Biebl lässt sich sicherlich etwas einfallen, um uns das Leben schwer zu machen.“ Er rechnet damit, dass auf seine Truppe ein Kampfspiel zukommt - dies gelte es anzunehmen. Verzichten muss Michael Hartlich neben Lukas Weiß auf Eugen Setilin; bei Andreas Schächerer und Andreas Trettenbach steht jeweils noch ein Fragezeichen.

FC Wernberg
7:1
SV Kulmain
​Nachem das Derby in Pfreimd aufgrund eines Trauerfalls abgesagt wurde, geht es für den FC Wernberg am Sonntag - sportlich gesehen - wieder weiter. Im Heimspiel gegen den SV Kulmain sind die Grün-Weißen in der Favoritenrolle, denn der Gast steht momentan auf dem Abstiegs-Relegationsplatz. Doch die Mannen um Kapitän Andreas Wagner wissen, wie unbequem der Gegner aus dem Landkreis Tirschenreuth zu bespielen ist. „Wir wissen nicht erst seit der 1:2-Niederlage im Hinspiel, dass es gegen Kulmain nie leicht ist zu gewinnen“, erinnert sich Wagner. Das bestätigt auch ein Blick auf die Statistik, denn von den bisherigen sieben Aufeinandertreffen gab es nur einen Sieg, dreimal siegte der SVK. Wenn es dem Gastgeber am Sonntag gelingt, die Punkte in Wernberg zu behalten, würde der Vorsprung auf den Kontrahenten auf 12 Punkte anwachsen - dies wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Aufrufe: 019.11.2021, 18:00 Uhr
Tobias ZiereisAutor

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