Eichlberg will auch in dieser Saison wieder angreifen. F: Waldhier
Eichlberg will auch in dieser Saison wieder angreifen. F: Waldhier

Eichlberg will wieder oben mitmischen

Team der Vorsaison bleibt zusammen +++ Punktuelle Neuzugänge wissen dem neuen Trainer zu gefallen

Der neue Mann an der Seitenlinie bei der DJK Eichlberg/Neukirchen heißt Josef Proneth und er ist mit den Vorbereitungen zur neuen Saison durchaus zufrieden. Der sechste Platz der Vorsaison soll nun der ungefähre Gradmesser sein, denn in dieser Region würde Proneth mit seiner Elf gerne wieder landen.

Wobei von einer "Elf" zu sprechen der Breite des Eichlberger Kaders nicht gerecht werden würde. "In den bisherigen Testspielen kamen insgesamt 20 Spieler zum Einsatz" fasst Neu-Coach Proneth die bisherige Saisonvorbereitung zusammen und ist mit dem Verlauf der Preseason im Großen und Ganzen zufrieden. Zwar gab es in den bisher vier Spielen nur einen Sieg (4:2 gegen KK-Absteiger Sinzing), während die Spiele gegen Burgweinting II (3:3), Hörmannsdorf (0:1) und den SV Breitenbrunn (1:5 im Toto-Pokal) weniger erfolgreich verliefen. Doch bekanntlich zählen in der Vorbereitung weniger die Ergebnisse. "Die Trainingsbeteiligung ist sehr gut und das wichtigste Ziel aktuell ist die taktische Umstellung auf eine Vierer-Abwehrkette" lässt Proneth sich ein wenig in die Karten sehen.

Auch zur Kaderplanung äußert sich Proneth positiv: "Es ist erfreulich, dass kein einziger Spieler den Verein verlassen hat. Mit Manuel Paulus haben wir einen 'echten' Neuzugang zu verzeichnen." Paulus kommt vom Vorjahresmeister Willenhofen zu den Grün-Weißen. Aus der Jugend stoßen Gerhard Volkmer und Jonas Doblinger zur Herrenmannschaft. Reaktiviert wurde Matthias Ferstl und Michael Brandl ist nach längerer Verletzungspause wieder einsatzbereit. "Lediglich Raphael Vögerl befindet sich noch auf der Verletztenliste." resümiert Proneth.

Am Ende der Saison möchte Proneth mit seinem 24-Mann-Kader wieder im oberen Drittel der Tabelle stehen. "Und natürlich wollen wir guten, attraktiven Fußball spielen", so Proneth. Für die Meisterschaft hat der 63-Jährige allerdings einen ganz anderen Favoriten. Proneth sieht den ASV Undorf als wohl stärkstes Team der Liga.

761 Aufrufe25.7.2014, 13:14 Uhr
Jan GerdesAutor

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