– Foto: Alexander Burg

Tag des 2:2 in der A Saar

KA SAAR, 3. Spieltag: Vier Punkteteilungen à vier Tore, zwei Kantersiege und eine Abmeldung

Am dritten Spieltag der Kreisliga A Saar stand der Sonntag ganz im Zeichen des 2:2: Neuer Spitzenreiter ist der SV Gerlfangen-Fürweiler, der bereits am Samstag vorgelegt hatte und tags darauf vom Remis des bisherigen Spitzenreiters DJK Saarwellingen profitierte. Für den FC Fraulautern-Steinrausch war es das letzte Spiel in der A Saar.

Der SV Gerlfangen-Fürweiler war nach dem optimalen Saisonstart mit sechs Zählern am Samstag in der Rolle, vorlegen zu dürfen, um so zumindest über Nacht an die Tabellenspitze zu klettern. Und die Elf von Spielertrainer José Niethammer nutzte die Gunst der Stunde. Mit einem 3:1-Auswärtserfolg beim SV Felsberg kletterte Gerlfangen-Fürweiler auf Rang eins. Timo Alt (26.), Philipp Schneider (65.) und Spiridon Sarris (68.) brachten den dritten Sieg im dritten Spiel auf Kurs. Felsberg kam durch Bedrudin Vraniqi per Elfer nur mehr zum späten 1:3 (90.).

Ebenfalls bereits am Samstag ergatterte die SSV Überherrn II mit einem 7:0-Erfolg über die SSV Altforweiler-Berus die ersten Punkte der laufenden Runde. Heiko Nußbaum (2.) sowie die Doppelpacker Nick Mörscher (21/38.) und Sinan Bischar (43./45.) stellten schon zur Pause klar die Weichen. Christian Paquet und Mehdi Djelti legten in Hälfte zwei nach.

Dass Gerlfangen-Fürweiler die frisch eroberte Spitze auch nach dem Sonntag innehaben sollte, lag an einem der vier 2:2-Unentschieden des Tages. Der SV Lisdorf kam tief in der Nachspielzeit des Heimauftritts gegen die DJK Saarwellingen durch Carsten Noacks fünftes Saisontor noch zum Ausgleich (94.) und stieß den bisherigen Primus damit von der Spitze. Nach der Führung der Gastgeber hatte die DJK per Elfmeter durch David Gagliardi ausgeglichen (50.), ehe zwei weitere verhängte Strafstöße nicht ihr Ziel fanden. Erst verschoss Lisdorf (74.), kurz darauf parierte gegenüber SVL-Keeper Fabian Müller (76.). In der 81. Minute dann die erstmalige Führung für Saarwellingen, das sich schließlich doch mit einem Remis begnügen musste - und zudem zwei Spieler hinten raus mit Roter Karte verlor.

Daneben gab es drei weitere 2:2-Unentschieden: Der FV Schwarzenholz rettete zehn Minuten vor Schluss dank des eingewechselten Torjägers Thorsten Schmitt ein 2:2 in Unterzahl beim SV Eimersdorf. Nach der frühen Gästeführung durch Adrian Geber (7.) hatte Steven Maaß für ein Handspiel Rot gesehen. Alexandru Bigu verschoss daraufhin einen Elfmeter für Eimersdorf, um den Fehlschuss per Doppelpack dann gleich doppelt wiedergutzumachen. 2:2 trennten sich auch die SSV Pachten II und die SF Wadgassen. Die Gäste legten durch David Commey-Bortsie zwei Mal vor (24./35.). Pachten schlug durch Christian Bies (30.) und Nico Kerber (78.) jeweils zurück.

Das vierte Remis mit vier Toren gab es im Heimspiel der bis dato punktlosen DJK Dillingen gegen Fortuna Niedaltdorf. Robin Heck rettete den Gästen spät einen glücklichen Zäher (89.), nachdem die DJK der Partie zuvor nach Rückstand eine Wendung gegeben hatte. Nicht zuletzt dank "Super-Joker" Andy Klaue, der zwei Minuten nach der Einwechslung zum 2:1 stach (55.), hinterher allerdings monieren musste: "Das waren zwei verschenkte Punkte. Wir haben viel zu viele Chancen liegen lassen."

Den einzigen Heimerfolg vom Sonntag verbuchte die Zweite des FV Stella Sud Saarlouis im Heimspiel gegen den SV Biringen-Oberesch. Nicola Mela (5.) und Joker Davide Allegrotti (72.) brachten die "Sterne des Südens" auf Kurs Richtung zweiter Saisonsieg. Die Gäste kamen nur mehr zum 1:2 durch Lukas Banasch (79.).

Besonders unschön lief derweil der Heimauftritt des FC Fraulautern-Steinrausch gegen den TuS Bisten II. Nicht nur, dass die Partie mit 0:12 verloren wurde. Es war zudem der letzte Auftritt des FC in dieser Saison. Die Mannschaft werde aufgrund des vorherrschenden Spielermangels mit sofortiger Wirkung abgemeldet, ließ der Vorsitzende Thomas Maus verlauten. Zu den Hintergründen machte er keine Angaben und nannte ein schwebendes Verfahren - in welcher Richtung auch immer - als Grund dafür.

Aufrufe: 18.8.2019, 17:03 Uhr
dbeAutor

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