
Erleichterung herrschte am Mittwochabend bei der DJK Darching nach dem 2:0-Heimsieg im Relegations-Hinspiel gegen die SG Baiernrain/Dietramszell. Wie berichtet, hatten sich die Darchinger nach einer schwachen Hinrunde in der Kreisklasse 2 noch in die Relegation gerettet und können nun am morgigen Samstag ab 16 Uhr in Baiernrain beim Rückspiel den Verbleib in der Kreisklasse perfekt machen.
„Das Beste am Spiel war das Ergebnis. Spielerisch war das kein Schmankerl“, resümiert DJK-Coach Patrick Lachemeier. „Ich bin trotzdem stolz auf die Mannschaft, weil sie fast nichts zugelassen hat.“ Den besseren Start erwischten im Hinspiel die Gäste aus der A-Klasse 3, die in den ersten 15 Minuten sehr hoch standen und die Darchinger früh unter Druck setzten. Mehr als eine Halbchance sprang dabei für die Gäste aber nicht heraus, und bei dieser hatte DJK-Keeper Marinus Wiesgigl das Glück des Tüchtigen.
Auf der anderen Seite nutzen die Darchinger ihren ersten Angriff zum Führungstreffer: Dario Juric legte ab auf Hans Schlagbauer, der sah den noch besser postierten Jakob Brunner. Brunner drosch den Ball zum 1:0 ins Tor. Nun kippte das Spiel und die DJK bekam Oberwasser. Bei einem Schuss von Alexander Adelsberger war der SG-Keeper noch mit den Fingerspitzen dran, dann setzte Adelsberger einen Kopfball nur knapp neben den kurzen Pfosten.
Nach einer knappen halben Stunde legte die DJK das 2:0 nach. Wieder war es Adelsberger, der die Gäste-Defensive durcheinanderwirbelte. Er setzte Josef Huber in Szene, und der hatte keine Probleme, aus 14 Metern zu verwandeln. Als dann auch noch der gefährlichste Mann der Gäste, Johannes Kanzler, kurz vor der Pause verletzt vom Feld musste, schien das Spiel entschieden.
Im zweiten Durchgang egalisierten sich beide Seiten. Juric scheiterte für die Hausherren am Torwart und Brunner traf mit einem sehenswerten Volleyschuss den Querbalken. Dann kam die SG in der Schlussviertelstunde noch einmal auf und wurde druckvoller. Doch Wiesgigl war bei einem Kopfball der Gäste mit einer Glanzparade zur Stelle und hielt das 2:0 fest. Mehr als den Schirm des Grillstands vor dem Sportheim trafen die Gäste an diesem Abend nicht mehr, und so blieb es beim 2:0.
„Es wäre wichtig gewesen, noch das dritte Tor nachzulegen“, sagt Lachemeier weiter. „So ist für das Rückspiel noch alles offen, aber es ist eine gute Ausgangslage für uns.“