Ludwig Schmalzbauer wird künftig die Richtung bei der DJK Altreichenau vorgeben
Ludwig Schmalzbauer wird künftig die Richtung bei der DJK Altreichenau vorgeben – Foto: Peter Solek

Altreichenau: Schmalzbauer folgt auf Schinkinger

Beim Bayerwald-Kreisklassisten gibt es einen Wechsel auf der Kommandobrücke

Nach nur einem gemeinsamen Jahr gehen die DJK Altreichenau und Übungsleiter Heinz Schinkinger bereits wieder getrennte Wege. Der 52-Jährige, der den SV Hintereben 2008 in die Bezirksliga führte, wird von Ludwig Schmalzbauer (47) abgelöst, der in der "Oidhittn" ein alter Bekannter ist.

"Zur Trennung von Heinz wollen wir uns eigentlich gar nicht groß äußern. Wir haben im beiderseitigen Einvernehmen beschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden. Für seine engagierte Arbeit möchten wir uns an dieser Stelle bedanken und ihm für seine sportliche und private Zukunft alles Gute wünschen. Er ist ein super Typ, der bei uns auch weiterhin gerne gesehen sein wird", informiert DJK-Abteilungleiter Stefan Mittendorfer.


Heinz Schinkinger coachte die DJK Altreichenau nur eine Saison
Heinz Schinkinger coachte die DJK Altreichenau nur eine Saison – Foto: Julian Hoecher



Nach einer komplizierten Saison, in der erst am letzten Spieltag der Klassenerhalt eingetütet wurde, soll nun mit Ludwig Schmalzbauer ein Neuanfang gemacht werden. Allerdings wird der neue Coach, der bei seiner letzten Station den A-Klassisten SC Herzogesreut betreute, mit dem bisherigen Kader auskommen müssen. "Neuzugänge haben wir leider keine bekommen. Ohne Moos ist heutzutage nicht viel los und auch aus der Jugend rückt in nächster Zeit nichts nach. Für uns wird es mittel- und langfristig richtig schwer", weiß Mittendorfer, der aber dennoch bezüglich der kommenden Spielzeit nicht pessimistisch gestimmt ist: "Mit Ludwig bekommen wir einen Trainer, der menschlich und sportlich gut zu uns passen wird. Er hat im Verein ein hohes Standing, war früher unter anderem bei uns schon Spieler und Nachwuchstrainer und betreute auch die erste Mannschaft vor geraumer Zeit mal für ein halbes Jahr. Es darf zwar nicht viel passieren, weil wir keinen breiten Kader haben, dennoch haben wir genug Qualität im Team, um zumindest die Liga wieder halten zu können. Unsere Wunschvorstellung wäre ein gesicherter Mittelfeldplatz."

Aufrufe: 022.6.2022, 16:10 Uhr
Thomas SeidlAutor