2025-12-03T05:51:34.672Z

Spielbericht

Dietfurt holt ohne Glanz nächsten Dreier

Der TSV Dietfurt hat den Rückrundenauftakt in der Kreisliga 2 Regensburg erfolgreich gestalten können. Die Altmühlstädter ließen sich von der Schocknachricht bezüglich des drohenden Punktabzugs nicht beirren und schlugen die SG Hohenschambach souverän mit 2:0 (0:0) und bleiben damit vorerst Tabellenzweiter mit fünf Punkten Rückstand hinter dem TV Riedenburg.

Die Hausherren taten sich jedoch in der ersten Spielhälfte relativ schwer, in der Offensive wurde der gesperrte Topscorer Felix Stark zunächst schmerzlich vermisst. Durch eine kompakte Mannschaftsleistung konnten die im Hinspiel sehr auffälligen SG-Angreifer Daniel Mirwald sowie Lukas Mayerhofer in Schach gehalten werden. Die erste Chance für den TSV hatte Daniel Schneeberger (9.), der nach herrlichem Zuspiel von Christian Lauterkorn aber in SG-Torhüter Max Wittl seinen Meister fand. Auf der Gegenseite scheiterte Thomas Tischhöfer (12.) an Dietfurts Schlussmann Lukas Schmid.

Das Spielgeschehen fand dann meist im Mittelfeld statt, in der 24. Minute verhinderte Dietfurts Christoph Semmler mit einem sehenswerten Tackling eine Großchance der Gäste. Da TSV-Angreifer Alexander Merkl nach einer guten halben Stunde freistehend über das Gehäuse schoss, ging es später torlos in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Hausherren dann auf: Daniel Schneeberger traf aus spitzem Winkel das Lattenkreuz, da er beim Schuss aber von seinem Gegenspieler Michael Heß heftig geschubst wurde, entschied Schiedsrichter Ahmed Aldogan folgerichtig auf Strafstoß. Christoph Mödl (51.) verwandelte den Elfmeter souverän zur 1:0-Führung. Dietfurt blieb nun am Drücker, Johannes Fritz (55.) jagte die Kugel nach einem Eckball aus kurzer Distanz über das Gehäuse. Von den Gästen waren kaum nennenswerte Aktionen zu verzeichnen. Für die Vorentscheidung sorgte schließlich Elias Teßmer, der einen abgewehrten Schuss von Merkl per Abstauber zum 2:0 ins Netz beförderte. In der Schlussphase vergaben der eingewechselte Lukas Neger sowie Johannes Fritz einen möglichen höheren Sieg für die Gastgeber.

Der erneut verletzte Co-Trainer Christian Geß war nach dem Spiel sehr zufrieden: „Wir haben die richtige Reaktion gezeigt und einen couragierten Auftritt hingelegt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hätten wir dann aber den Deckel früher draufmachen können. Jetzt freuen wir uns aufs Derby in Riedenburg.“

Aufrufe: 012.10.2025, 20:32 Uhr
Anton BachhuberAutor