2026-03-13T07:45:35.464Z

Spielbericht

„Dieses Spiel wirft viele Fragen auf": SV Bad Heilbrunn im Abstiegskampf

0:3-Pleite in Denklingen

von Oliver Rabuser · Heute, 10:30 Uhr · 0 Leser
Testspiel SV Münsing - SV Bad Heilbrunn 2:2. Heilbrunns Torhüter Alihan Uzun klärt einen Eckball vor Sebastian Schönacher (Münsing). Foto: Rudi Stallein
Testspiel SV Münsing - SV Bad Heilbrunn 2:2. Heilbrunns Torhüter Alihan Uzun klärt einen Eckball vor Sebastian Schönacher (Münsing). Foto: Rudi Stallein – Foto: Rudi Stallein

Der SV Bad Heilbrunn verliert deutlich beim VfL Denklingen. Trainer Walter Lang sieht Qualitätsprobleme in seiner Mannschaft.

Mit leeren Händen und gesenkten Köpfen schlichen die Spieler des SV Bad Heilbrunn vom Rasenplatz des Bürger- und Vereinezentrums am Denklinger Buchweg. Das 0:3 transportiert die Elf vom Krebsenbach unverzüglich zurück in den Abstiegskampf. Vor allem die Art und Weise hinterlässt beim Trainer Spuren. „Dieses Spiel wirft viele Fragen für die kommenden Wochen auf“, sagte Walter Lang. „Es stellt sich die Frage, was man dagegen machen kann.“

Bei einigen Kickern reicht es derzeit nicht

Wäre dem HSV vor zwei Wochen nicht der mehr als glückliche Dreier gegen den FC Penzberg gelungen, hätte die Krise klare Konturen. „Es ist schon auch eine Qualitätsfrage“, stellt Lang fest. Bei einigen Kickern reicht es derzeit nicht. Sei es von der Leistung her, oder von privaten Problemen, die Lang zum Teil natürlich kennt. Was man nicht kennt, ist ein unterdurchschnittlich resilienter HSV. „Wir haben viele einfache Fehler gemacht und hoch verdient verloren“, räumte Lang unumwunden ein. Er sei „nicht böse“ auf die Jungs, weil die ja immer alles ihnen Mögliche versuchen. Auch in Sachen Kampf bleiben jedwede Vorwürfe aus. Aber kommende Woche gastiert der SC Olching im Naturheilmittelstadion, seines Zeichens unangefochtener Spitzenreiter. „Wir haben im Augenblick einfach Probleme“, betont der 58-Jährige.

Fünf neue Kräfte zur Halbzeit

Die wären auch offenkundig geworden, hätte André Tiedt nach drei Spielminuten einen Nachschuss ins statt über das VfL-Tor gezimmert. So aber waren es die Lechrainer, die das Spiel diktierten. Ein Lupfer diagonal durch den Strafraum setzte Michael Stahl in Szene. Dessen Heber über Alihan Uzun drückte Simon Ried sicherheitshalber noch über die Torlinie – 0:1. Damit nicht genug. Nach einer scharfen Hereingabe Rieds von der Grundlinie, brachte Tiedt den Fuß nicht mehr schnell genug aus der Bahn – Eigentor.

Lang setzte zur Pause auf fünf neue Kräfte, um vielleicht doch noch etwas zum Guten zu richten. „Ich hätte auch neunmal wechseln können“, unkt er. Doch es passierte aus HSV-Sicht rein gar nichts. „Der letzte Wille fehlt aktuell, und Massel haben wir auch keines“, bedauert der Coach. Ganz anders die Denklinger. Sie setzten durch einen fein herausgespielten Treffer noch das 3:0 von Hannes Rambach obendrauf.