
Einen herben Dämpfer im Kampf um die Aufstiegsrelegation hat der Fußball-Bayernligist FC Pipinsried am vergangenen Samstag bei seinem Gastspiel beim Tabellenletzten Türkgücü München erlebt. Nach einer insgesamt enttäuschenden Leistung kam der FCP nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Nach zuletzt drei Siegen in Folge und 12:1 Toren war das Remis in der Landeshauptstadt eine bittere Enttäuschung.
Der FC Pipinsried musste beim Match an der Münchner Heinrich-Wieland-Straße den am Oberschenkel verletzten Fabian Benko und den an Fieber erkrankten Max Dombrowka verzichten. Für die beiden kamen Nico Karger und Jaroud Kanze in die Startformation.
„Die erste Halbzeit war schon eine zähe Geschichte“, berichtet FCP-Trainer Roman Langer. In der wahrlich nicht hochklassigen Partie lief es in der zweiten Halbzeit für den Gast aus dem Ilmtal etwas besser, allerdings gelang es den Pipinsriedern nicht, das Runde ins Eckige zu bringen.
Über die gesamte Spielzeit hatte der FCP deutlich mehr Ballbesitz und kam auch zu einigen Chancen, doch zum Treffer langte es nicht. Chancen von Mario Götzendörfer, Nico Karger, Benedikt Wiegert und Benny Krist brachten nicht den erwünschten Erfolg.
„Im letzten Drittel waren wir unter dem Strich einfach nicht zwingend genug“, zeigte sich Langer enttäuscht. Die Partie verlief dann eben so, wenn man gegen solch einen Gegner nicht irgendwann ein Tor schießt: Es wurde von Minute zu Minute zäher. Zumindest konnten sich die handgezählten 30 Zuschauer an der wärmenden Sonne erfreuen, am Match der beiden Teams eher nicht.
Mit diesem Unentschieden fiel Pipinsried ab auf Tabellenrang neun. Die Aufstiegsrelegation ist zwar immer noch möglich, aber die Chancen für die Pipinsrieder, doch noch um den Aufstieg in die Regionalliga mitspielen zu dürfen, sind stark gesunken.