
Dank eines späten Tores hat der Fußball-Landesligist TSV Dachau 1865 in Aystetten 2:2 gespielt. Der Punkt kann noch wichtig werden.
Die Landesliga-Fußballer des TSV Dachau 1865 haben gestern in Aystetten einen Punkt geholt, der noch überaus wichtig werden kann. Weil Kapitän Nikolaus Grotz die Nerven behielt, kamen die Dachauer noch zu einem 2:2.
87 Minuten waren rum, Aystetten führte 2:1. Dann war Kevin Makowski gegen Lorenz Knöferl, der von links in den Strafraum eingedrungen war, zu spät dran. Knöferl fiel. Grotz schnappte sich den Ball und verwandelte den Elfmeter zum 2:2.
Die Dachauer waren blendend in die Partie gekommen. Und das wurde schon in der 6. Spielminute belohnt. Berkant Barin traf nach einer Flanke von Mhammed Sanawar und einer kurzen Ablage aus zehn Metern zur frühen Führung. Das beflügelte, und in der Folge hatte der TSV 1865 Chancen satt. Aber entweder fehlte im Abschluss die Präzision, oder aber Aystettens Torhüter Niklas Frank hatte die Finger dran. „Wir müssen da 3:0 führen“, so das Urteil von 65-Abteilungsleiter Jonas Hoffmann.
Stattdessen klingelte es auf der anderen Seite, und das gleich doppelt. Erst verwandelte Patrick Wurm einen von Kerim Özdemir verursachten Foulelfmeter (26.), dann stocherte Stefan Simonovic den Ball nur eine Minute später nach einem Pfostenabpraller über die Linie.
Die zweite Halbzeit war relativ offen, Chancen gab es für beide Mannschaften. Doch die Vorteile lagen klar aufseiten der Gäste aus Dachau. Die gaben nicht auf, versuchten noch einmal, Druck aufzubauen, während Aysetten die knappe Führung über die Zeit retten wollte. Dass Grotz spät zum Ausgleich traf, war allein schon aufgrund der starken ersten 20 Minuten verdient.
Von den fünf Tabellen-14. der bayerischen Landesligen müssen drei in die Abstiegsrelegation. Mit jetzt 39 Punkten gehören die Dachauer einen Spieltag vor Ablauf der regulären Saison zu den beiden Vereinen, die um die ungeliebte Relegation herumkommen – Stand jetzt. Am kommenden Wochenende haben die Dachauer den FC Ehekirchen zu Gast, sie können den Klassenerhalt dann eintüten.