2025-12-03T05:51:34.672Z

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Rindern spielt gegen Weeze.
Rindern spielt gegen Weeze. – Foto: Arno Wirths

Diese Spiele in Kleve solltet ihr im Blick haben

Fußball-Fans aufgepasst: Die Bezirksliga-Aufstiegsanwärter SF Broekhuysen und SV Rindern bekommen es mit Gegnern zu tun, die gerade nicht die allerbeste Laune haben. A-Liga-Spitzenreiter Siegfried Materborn droht Stolpergefahr.

SV Rindern – TSV Weeze (Freitag, 20 Uhr). Die Hoffnung des TSV Weeze, mit dem 2:1-Erfolg gegen den Kevelaerer SV sportlich wieder bessere Zeiten einläuten zu können, war nur von kurzer Dauer. Das folgende 1:4 beim Bezirksliga-Tabellenführer VfL Rhede kann noch als normal eingeordnet werden, doch am vergangenen Sonntag stellte sich der Aufsteiger beim 2:8 gegen den Hamminkelner SV einmal mehr ein spielerisches Armutszeugnis aus. Es bedarf schon einer deutlichen Leistungssteigerung, um unter Flutlicht an der Wasserburg das nächste Debakel zu vermeiden. Der Gastgeber steht mit 21 Punkten auf Rang vier ganz ordentlich da. 13 Punkte aus den vergangenen fünf Spielen – die Mannschaft von Trainer Christian Roeskens scheint endlich zur erhofften Konstanz zu finden. Inzwischen ist der Kontakt zum Spitzenduo VfL Rhede und Sportfreunde Broekhuysen hergestellt. Damit dieser nicht abreißt, ist ein weiterer Dreier gegen den Abstiegskandidaten Pflicht. Sollte der Favorit nicht den Fehler begehen, mit angezogener Handbremse aufzutreten, dürften die Zuschauer eine klare Angelegenheit zu sehen bekommen.

Alemannia Pfalzdorf – Sportfreunde Broekhuysen (Sonntag, 15.30 Uhr). In diesem Duell dürfte unter anderem die Frage geklärt werden, ob sich die Gemüter beim Bezirksligisten Alemannia Pfalzdorf inzwischen abgekühlt haben. Oder ob die Mannschaft von Trainer Raphael Erps mit einer Portion Wut im Bauch auftritt, weil sie zuletzt wegen einer umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung in der Nachspielzeit um den Derbysieg bei Viktoria Goch II gebracht wurde. Wie auch immer – der Gastgeber hat in der Vergangenheit schon oft genug gezeigt, dass er speziell im heimischen Heribert-Ramrath-Stadion keine Angst vor großen Namen hat. Das weiß auch der Tabellenzweite aus Broekhuysen, der dort in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal Federn lassen musste. Das Duell lautet Kampf- gegen Feingeist – mit völlig offenem Ausgang. Sollten sich die Sportfreunde allerdings nicht den Schneid abkaufen lassen, sollten sie mit einem Auswärtssieg Spitzenreiter VfL Rhede auf den Fersen bleiben können.

Siegfried Materborn – Uedemer SV (Sonntag, 15.30 Uhr). Als einziges ungeschlagenes Team führt Siegfried Materborn souverän mit fünf Punkten Vorsprung auf Verfolger FC Aldekerk die Tabelle in der Kreisliga A Kleve/Geldern an. Zwölf Siege und ein Unentschieden lautet die beeindruckende Bilanz der Mannschaft von Trainer Sebastian Eul, die sich wohlgemerkt noch im Neuaufbau befindet. Der Uedemer SV könnte sich allerdings als Stolperstein erweisen. Der einstige Topfavorit hat sich nach dem 0:3 gegen Viktoria Winnekendonk zumindest vorerst aus dem Titelrennen verabschiedet. Entsprechend befreit kann und wird die Mannschaft in der Klever Oberstadt aufspielen. Die Zuschauer dürfen sich am Sonntag in jedem Fall auf eine richtig spannende Angelegenheit freuen.

TSV Wachtendonk-Wankum – FC Aldekerk (Sonntag, 16 Uhr). Als erster Verfolger des Tabellenführers aus Materborn hat sich längst der FC Aldekerk entpuppt. Die 0:1-Niederlage im Spitzenspiel in der Siegfried-Kampfbahn ist schon eine ganze Weile her. Seitdem hat die Mannschaft von Trainer Marc Kersjes 22 Punkte aus acht Spielen geholt und ist ein ernsthafter Anwärter auf die Rückkehr in die Bezirksliga. Um diese Position zu festigen, sollen in der Wachtendonker Laerheide die nächsten drei Zähler eingefahren werden. Ganz so einfach wird das allerdings nicht, zumal sich der Gastgeber zuletzt beim 2:0 gegen den SV Walbeck stark verbessert präsentierte.

SV Grieth - Rheinwacht Erfgen (Sonntag, 15 Uhr). In der Gruppe eins der Kreisliga B Kleve/Geldern wird’s passend zur Jahreszeit düster, wenn das ultimative Kellerduell zwischen dem Vorletzten aus Grieth und dem Schlusslicht aus Erfgen über die Bühne geht. Beide Mannschaften haben bislang erst fünf Punkte auf dem Konto und stehen mit dem Rücken zur Wand. Der Gastgeber, bei dem seit wenigen Tagen der neue Trainer Sascha Horsmann das Kommando hat, stellen die schwächste Offensive (13 Tore). Die Erfgener, die zuletzt mit einem 4:3 beim BV DJK Kellen II ein Erfolgserlebnis verbuchten, stellen wiederum mit 42 Gegentreffern die schwächste Defensive der Liga. Ein fußballerischer Leckerbissen ist zwar nicht zu erwarten, dafür steht für beide Mannschaften aber enorm viel auf dem Spiel.

SV Straelen - Arminia Kapellen (Sonntag, 15.30 Uhr). Schlagerspiel an der Römerstraße. In der Gruppe zwei der Kreisliga B Kleve/Geldern steht das Verfolgerduell der beiden A-Liga-Absteiger auf dem Programm. Die Torfabrik aus Straelen, derzeit mit 32 Punkten auf Rang zwei, empfängt den Tabellenvierten aus Kapellen, der 26 Zähler auf dem Konto hat. Die Spitzengruppe liegt aktuell noch verhältnismäßig eng beieinander. Für beide Mannschaften geht es darum, Tabellenführer SF Broekhuysen II (34 Punkte) mit einem Sieg auf den Fersen zu bleiben. Die Zuschauer dürfen sich auf eine packende Partie und wahrscheinlich jede Menge Spektakel freuen.

Aufrufe: 014.11.2025, 08:30 Uhr
RP / V. Himmelberg, P. Feldberg und P. NienhuysAutor