
Kevelaerer SV – Viktoria Goch II (Sonntag, 13.30 Uhr). In der Bezirksliga, Gruppe 4, hat der Kevelaerer SV am vergangenen Sonntag eine bittere Pille geschluckt. Gegen den Tabellenvorletzten TSV Weeze kassierte das Team von Trainer Patrick Znak eine 1:2-Niederlage, die aufgrund der besseren Leistung auch noch unverdient war. Der nächste Gegner Viktoria Goch II dürfte ein ähnliches Kaliber sein. Auch die Gocher haben zentimetertiefe Sorgenfalten auf ihren Gesichtern, sind abstiegsgefährdet und brauchen jeden Punkt. Der KSV muss sich – und hier sei die Traineransprache in der Kabine schon einmal vorweggenommen – effektiver sein und jede Chance bis zum Gehtnichtmehr nutzen. Andernfalls droht ebenfalls das Abrutschen in die rote Zone. Viel Erfolgsdruck ist also im Kessel: Fußballfan, was willst du mehr?
DJK Twisteden – Alemannia Pfalzdorf (Sonntag, 15.30 Uhr). Die DJK Twisteden hat in der Bezirksliga, Gruppe 4, einen Lauf. Seit dem 7. September ist das Team ungeschlagen, also seit acht Spielen. Eine beeindruckende Serie, die aber auch gefährlich sein kann. Denn irgendwann könnte sich das Gefühl „Schaffen wir eh“ einschleichen. Trainer Marcel te Nyenhuis wird natürlich sofort einschreiten, sollte er zu viel Selbstsicherheit bei seinen Spielern spüren. Aber auch er weiß: Irgendwann endet eine Serie auch mal. Alemannia Pfalzdorf möchte am Sonntagnachmittag versuchen, der DJK Twisteden ein Bein zu stellen. Mit einem Sieg könnte das Team, das zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen hat und ebenfalls einen Lauf hat, sogar mit den Twistedenern punktemäßig gleichziehen. Wer setzt seinen Lauf fort? Die Antwort gibt’s am Sonntag
SGE Bedburg-Hau II – SV Issum (Sonntag, 15.30 Uhr). Abstiegskampf pur gibt es am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz der SGE Bedburg-Hau in Hasselt zu sehen. Die Gastgeber halten als Tabellenschlusslicht die Rote Laterne in der Kreisliga A Kleve/Geldern. Vier magere Pünktchen konnte das Team bisher erst einfahren. Am vergangenen Wochenende gab es eine bittere 0:5-Niederlage in Uedem. Auch die Issumer hinken ihren eigenen Erwartungen hinterher. Zumindest konnte mit dem 1:1-Unentschieden in Derby gegen den SV Sevelen die Negativserie von zuvor vier Niederlagen in Folge gestoppt werden. Für die SGE II zählt nur ein Sieg, denn der aktuelle Abstand auf den rettenden 13. Tabellenplatz beträgt bereits sieben Zähler.
1. FC Kleve II – Uedemer SV (Sonntag, 15.30 Uhr). Für FC-Trainer Christian „Theo“ Klunder dürfte der nächste Gegner – neben der SGE Bedburg-Hau – das Team sein, mit dem er die meisten Emotionen verbindet. Denn als Trainer des Uedemer SV schaffte er mit dem Team 2013 und 2014 den Durchmarsch von der Kreisliga B bis in die Bezirksliga. Vier Spielzeiten war Klunder USV-Coach. Aktuell zeigt sich sein neu formiertes Team in der Kreisliga A Kleve/Geldern noch etwas launisch mit den Ergebnissen. Denn der 1. FC II hat fünf Siege und sechs Niederlagen auf dem Konto. Beim Uedemer SV sieht die Bilanz besser aus. Der Tabellenvierte darf sich aber nicht zu siegessicher sein. Höchste Konzentration ist erforderlich, damit der Rückstand auf die Tabellenspitze nicht weiter anwächst.⇥pf
Siegfried Materborn II – Germania Wemb (Sonntag, 13.30 Uhr). In der Gruppe eins der Kreisliga B Kleve/Geldern steigt das Verfolgerduell zwischen dem Tabellenvierten aus Materborn, der 18 Punkte aufweist und eine Partie weniger ausgetragen hat, und dem starken Aufsteiger sowie Zweiten aus Wemb (27 Zähler), der am Montag beim TSV Weeze II im Lokalderby mit 2:4 unterlag. Beide Teams sind zum Siegen verdammt, um dem Spitzenreiter SG Kessel/Ho-Ha (30) auf den Fersen zu bleiben. Und beide Mannschaften müssen im November noch gegen den Tabellenführer antreten und haben dann die Möglichkeit, den Abstand zu verkürzen.
TSV Nieukerk II – Rot-Weiß Geldern (Sonntag, 15 Uhr). Mehr Keller und Abstiegskampf geht nicht. In der Gruppe zwei der Kreisliga B Kleve/Geldern treffen die beiden Kellerkinder am Sonntag aufeinander. Die Nieukerker haben zumindest schon einen Saisonsieg eingefahren. Fünf Zähler stehen bislang zu Buche. Die Defensive ist besonders anfällig. Ganze 57 Gegentore hat der TSV bereits kassiert. Bei den Gästen aus Geldern sieht die Bilanz noch schlechter aus. Das Tabellenschlusslicht ist bisher sieglos, hat erst drei Punkte auf dem Konto und auch schon 45 Gegentore kassiert. Das rettende Ufer ist noch für beide Mannschaften in Schlagdistanz, deshalb stehen beide Teams am Sonntagnachmittag unter enormem Erfolgsdruck.⇥nipe